Des Andern Leid…

Geht es Dir manchmal echt beschissen?

Hast Du das Gefühl, ganz unten angelangt zu sein?

Und so sehr Du auch im Spam-Postfach kramst, Du findest weder einen Ausweg, noch einen Plan B und schon gar keine Perspektive?

Du würdest dein unbedeutendes Leben am liebsten mit einer Berühmtheit tauschen? Am besten mit einem erfolgreichen und beliebten Schauspieler? Am liebsten mit einem, der rattenscharf aussieht und erst noch sehr talentiert ist? Jemand der Stil hat und NICHT aus den USA kommt? Aber gelegentlich rattenscharfe USA-Schauspielerinnen (wie Scarlett Johansson) küssen darf?

Jemand wie Jonathan Rhys Meyers?

Aber das geht natürlich nicht.

Das Einzige, was dir helfen könnte, wäre die Einsicht, dass es sogar Jonathan Rhys Meyers schlechter gehen würde als dir. Aber das wäre ja undenkbar.

Wirklich? Dann schau dir mal das hier an: http://www.blick.ch/people/international/nach-selbstmordversuch-im-spital-175740

Dann habe ich nur noch zwei Fragen:

1.Würdest Du wirklich tauschen wollen?
2.Geht es dir jetzt nicht ein klein wenig besser?

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Autor: Henrik Petro

In den 90ern prägte Henrik als Moderator von Sputnik TV trotz seines Ostschweizer Dialektes die Erinnerungen der Partyjugend bis heute. Während mehrere Jahre war er Chefredaktor des gleichnamigen Magazins. Später schrieb er fürs Fernsehen (u.a. Chefautor von Dieter Moor und Rob Spence, eine Folge der SitCom "Fertig Luschtig") und produzierte auch (u.a. 150 Folgen von "Der Scharmör"). Er war die ersten Jahre von Radio Street Parade Musikchef und war dann später einige Jahre Autojournalist.

Arbeitet heute hauptberuflich als Frauenversteher, aber da er von seinen Freundinnen, BFFs, Kolleginnen und wem er sonst noch sein epiliertes Ohr leiht, kein Geld dafür verlangen kann, dass sie ihm ihre Männerprobleme in allen Details schildern, arbeitet er zusätzlich noch gegen Entgelt als Chefredaktor in einem Fachverlag. Damit sein Hirn unter dieser Belastung (und wegen Handy-Antennen) nicht explodiert oder eine Selbstlobotomie durchführt (was ihm zwar die Aufmerksamkeit von Gunter von Hagen garantieren und somit zur Unsterblichkeit verhelfen würde), schreibt er Kolumnen für kult. Am liebsten über menschliche Begegnungen. Oder überhaupt über Menschen. Oder darüber, was Menschen so tun. Oder getan haben. Oder tun könnten. Oder sagen. Oder gesagt haben. Oder sagen könnten.

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