Kürzlich hatte ich eine äusserst inspirierende Diskussion mit einer guten Freundin. Sie, gutaussehend, geistreich, dem Rotwein verfangen und ein Tick zu spirituell, ist sich total sicher, dass der Mond eine Frau ist. Einerseits aufgrund von Theorien an die ich mich nicht mehr wirklich erinnern kann und will, andererseits linguistisch argumentiert (La Luna, La Lune und so..). Wenn meine Freundin also Recht hat, wurde mir als Kind dann immer die Story vom Mann in der Frau erzählt? War meine Gutenachtgeschichte in Tat und Wahrheit nichts als ein platter Porno? Kann ich etwas korpulentere Damen künftig mit «Hey Vollmond» ansprechen? Protzen meine Jungs am Montagmorgen künftig mit ihren Mondlandungen vom vergangenen Wochenende? Und erzählen die, die in einer Beziehung sind, und mal wieder zu spät und zu betrunken heimgekommen sind dann klagend von der ätzenden Mondfinsternis, die es deswegen zu Hause gab? Fahren Typen mit zu kleinem Schwanz eine Mondlandefähre? Diese Fragen beschäftigen mich. Und was ist mit dem vermeintlich harmlosen Song dazu? Ich zitiere: «Manchmal wird der Mann im Mond, für seinen treuen Dienst belohnt und wenn du ihn ganz lieb anschaust, dann holt er die Laterne raus». Für was auch immer diese verdammte Laterne stehen mag, sagen Sie es mir bitte nicht.


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