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Happy birthday Hinterhof… öhm… Bar.

Der Hinterhof, sie selbst hängen da noch ein Bar hintenan, ist die Basler Location, die in Zürich fehlt (okay; ein zweiter Nordstern wäre natürlich auch lässig). Nicht mal unbedingt wegen der exzellenten Line Ups die da geboten werden (heute Abend spielen Benoit & Sergio), auch nicht wegen des guten Soundsystems oder des industriellen Flairs: Das alles findet man auch in Zürich. Was man hier aber nicht kriegt, sind Clubs, die Barkeeper beschäftigen, die sich die Zeit nehmen, einen Mojito zu mixen, die einen Mai-Tai mixen können oder die wissen, dass ein Irish Flag nicht aus Stoff besteht. Dafür muss man hier in eine Bar. Was in Zürich ebenfalls fehlt, ist ein Club mit einer grossen und stilsicher eingerichteten Dachterrasse, auf der man auch noch mit das beste Grillfleisch aufgetischt kriegt, das man sich für etwas Geld kaufen kann. Klar… es gibt zumindest einen Zürcher Club mit einer Dachterrasse, aber leider ist da sonst so ziemlich alles, alles andere anders als im Hinterhof – da lohnt nicht mal die sommerliche Frischluft einen Besuch. Heiland… also wirklich… da bleibt einem echt nichts anderes übrig als ein perplex-erschöpftes Wow rauszudrücken.

 

Zurück zum Thema: Der Hinterhof ist ein Club, der so ziemlich alle Facetten der Abend- und Nachtgastronomie abdeckt und das jeweils auf Höchstniveau. Sie müssen ihre Partys nicht gratis verscherbeln wie andere es tun, sie tun es via Qualität und (eben…) mit Dingen, die man sonst nirgendwo kriegt.

 

Gerade eben hat die Stadt Basel die Hinterhof-Bewilligung um ein weiteres Jahr verlängert. Sollte dann, Ende 2015, endgültig Schluss sein und sollten dann Lukas Riesen, Philippe Hersberger und Team dringend eine geografische Luftveränderung benötigen… wir könnten schonmal geeignete Zürcher Locations evaluieren gehen.

 

www.hinterhof.ch

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Autor: Alex Flach

Alex Flach (*1971) erblickte das Licht in der Klinik Bethanien in Zürich. Nach langen Jahren des Herumeierns bei Versicherungen und nach Erreichen der Bachelor-Würde in Ökonomie, kam er zum Schluss, dass ihm seine Freizeitgestaltung besser gefällt als der Arbeitsalltag und er beschloss, dass es eine feine Idee sei, seine Hobbys Schreiben und Clubbing zu kombinieren. Nachdem er einige Jahre für Medien wie das Forecast Magazin, das 20minuten, den Blick am Abend und natürlich KULT übers Ausgehen geschrieben hatte, erkannte er, dass Clubs bezüglich Medien zumeist ähnlich grosses Talent an den Tag legen, wie Erdferkel bezüglich Quantenmechanik - und dies obschon viele von ihnen ein Programm bieten, das eine regelmässige und umfangreiche Berichterstattung verdient.

Heute betreut Alex die Medienarbeit diverser führender Clubs in der deutschen Schweiz, darunter führende Locations wie das Hive (Zürich), der Nordstern (Basel), das Rok (Luzern), die Zukunft (Zürich) oder der Hinterhof (Basel). Zudem schreibt er im Tages Anzeiger eine wöchentliche Nightlife-Kolumne, ist wöchentlich Studiogast in der Sendung Friday Night von Jonas Wirz auf Radio 24, ist Chefredaktor der Drinks Schweiz, des offiziellen Organs der Schweizer Barkeeper Union, betreut seit Anbeginn die Kommunikation des tonhalleLATE-Projekts der Tonhalle-Gesellschaft Zürich und bildet neuerdings, und zusammen mit Marc Blickenstorfer, Zürich Tourismus-Exponenten in Sachen Nachtleben aus.

Kurzum: Seine Couch und sein Schreibtisch stehen exakt auf der Schnittstelle zwischen dem Schweizer Nachtleben und der Öffentlichkeit. Dass er bisweilen zum über die Stränge schlagenden Berserker werden kann, wenn die von ihm so geliebte Nachtkultur (selbstverständlich völlig zu Unrecht) angepöbelt wird, versteht sich da von selbst.

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