in

Die Geister zu St. Jakob

Dunkel wars, der Mond schien helle und die Geister der nordwestlichsten Stadt der Schweiz sind erwacht. Erweckt durch Mord und Totschlag, oder vielleicht auch nur durch den Wurf einer Capri-Sonne.

Nur wenige von uns erreichten das Ziel, die Festung zu Sankt Jakob. Verpflegt durch Teigaffen mit Hackfleisch und Käse und zusätzlich abgestraft durch einen beissenden Schweissgestank im Media Center (können Journalisten sich gopferdammi kein Deo leisten?) sassen wir auf den Königssesseln der Fussballburg zu St. Jakob und schauten uns das stille Spektakel da unter uns auf dem Rasen an. Unsere Krieger, durch Verletzungen und Sperrungen dezimiert, schlagen sich mehr als nur respektabel. Delgado benötigte wohl einfach nur ein leeres Stadion um zu sich zu finden. Gerüchte besagen auch, dass sein untalentierter Zwillingsbruder nun endlich abgereist ist und der echte Delgado nun endlich wieder mit dem Ball am Fuss zaubert wie Harry Potter auf Speed.

Dass eine Woche später der europäische Untergang des FCB für diese Saison besiegelt wurde, machte diesen Abend nicht weniger speziell. Leere Stadien braucht einfach kein Mensch.

Und kann mir bitte jemand sagen, wie ich diesen hässlichen Hörnlischweiss-Geruch wieder aus meiner Nase bekomme?

Gefällt dir dieser Beitrag?

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Autor: Dominik Hug

Mitdreissiger. Basler. Auch im Erfolg stets unzufriedener FCB-Fan. Filmkritiker. Leidenschaftlicher Blogger. Strassensportler. Apple User. Hat eine Schwäche für gute Düfte. Liest eBooks. Hört gerne Rockmusik. Fährt einen Kleinstwagen. Geht gerne im Ausland shoppen. Herzkalifornier. Hund vor Katze. Hat immer eine Sonnebrille dabei. Gelegentlicher XBox-Zocker. Hat 2016 überlebt.

Facebook Profil

Zukkihund Kult April 2014

Also, wenns denn umsverrecken sein muss: Der Hafenkran.