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A Good Man

Es gibt gab und gibt viele gute Männer da draussen. So wie etwa Jesus. Oder Bono. Und neuerdings will auch Steven Seagal «A Good Man» sein.

Inhalt:
Nachdem bei einem Einsatz in Osteuropa ein kleines Mädchen in seinen Armen starb, hatte Alexander (Steven Seagal) vom Töten genug, zieht sich in eine osteuropäische Grossstadt zurück und wird Hausmeister. Als seine Nachbarin mit ihrer kleinen Schwester von einigen Gangstern bedroht wird, sieht sich Alexander gezwungen wieder zu den Waffen zu greifen.

Keoni Waxman scheint sich mit Steven Seagal blendend zu verstehen, ist «A Good Man» die bereits fünfte Filmproduktion der beiden und zudem war Waxman Regisseur von acht Episoden von Seagals TV-Serie «True Justice». Da scheinen sich zwei gefunden zu haben. Irgendwie wie damals Denzel Washington und Tony Scott. Irgendwie jedenfalls.

Und bisher kann Waxman nicht behaupten Seagal zu Grossleistungen getrieben zu haben. War der Erstling dieses Actionduos noch gut anschaubar und unterhaltsam (The Keeper), waren die folgenden Filme von Waxman und Seagal ziemlich schrottreif. «A Dangerous Man» war brutal aber richtig doof, «Maximum Conviction» schlecht und «Force of Execution» richtig schlecht. Seagal scheint leider so ziemlich auf seine Filmographie zu scheissen, spätestens, aber allerspätestens nach «Force of Execution» hätte ich mich an seiner Stelle von Waxman getrennt und hätte mal wieder was gutes produziert. Nun, Seagal ist nicht Hug, also folgte nun «A Good Man».

Zugegeben, der Streifen wirkte zumindest wieder etwas besser produziert als seine Vorgänger, aber alleine dass der Film wieder in den Hinterhöfen Rumäniens gedreht wurde, nahm mir schnell die Freude. Man sieht dem Streifen die Billigproduktion an allen Ecken und Kanten an.

Immerhin, Seagal langt hin und wieder mal richtig zu. Actiontechnisch gibts immer mal wieder was zu sehen, aber der Mief des C-Movies hängt einfach über jeder Szene. Sehr schade.

Fazit: Seagal machte schon schlechteres, was nicht heisst «A Good Man» sei auch «A Good Movie». Im Gegenteil. Hände weg von diesem Werk.

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Autor: Dominik Hug

Mitdreissiger. Basler. Auch im Erfolg stets unzufriedener FCB-Fan. Filmkritiker. Leidenschaftlicher Blogger. Strassensportler. Apple User. Hat eine Schwäche für gute Düfte. Liest eBooks. Hört gerne Rockmusik. Fährt einen Kleinstwagen. Geht gerne im Ausland shoppen. Herzkalifornier. Hund vor Katze. Hat immer eine Sonnebrille dabei. Gelegentlicher XBox-Zocker. Hat 2016 überlebt.

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