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Mosaic. Eine wirklich (!) neue Bar

Oti vom Aya (wahlweise auch Oti vom Ambrosi und Oti vom Aubrey) ist ein Gastronom. Auflegen kann er zwar ebenfalls und tut er bisweilen auch, aber vor allem Anderen und in allererster Linie ist Oti (eben…) ein Gastronom.

 

Wie er seinen Berufsstand interpretiert, zeigt er heute Abend und zwar auf eindrückliche Weise.

 

Draussen eine komplette Bar zu installieren ist in Zürich beinahe ein Ding der behördlichen Unmöglichkeit. Aber anstatt sich damit zufrieden zu geben, hat er eine eigene, in Minutenschnelle ausklapp- und ausfahrbare Bar entworfen, ist mit seinen Entwürfen zu Schreinern, Metallarbeitern, Ingenieuren, Architekten und wohl auch noch Paläontologen gerannt und hat sich das Ding bauen lassen.

 

Heissen tut’s Mosaic, stehen tut’s vor der Aya Bar in Zürich West und bestaunen kann man das superlässige Teil heute Abend an der offiziellen Eröffnung ab 17 Uhr. So wie auf dem Bild sieht das Teil aus wenn’s offen ist. Wenn’s zu ist, sieht’s aus wie eine stattliche Kiste mit Metallbeschlag. Wenn man Oti nett fragt, macht er sie heute sicher gerne ein paar 100x auf und wieder zu (oder vielleicht auch nicht… eher nicht).

 

DJing gibt’s dann auch. Zwar nicht von Oti, dafür aber von Switzerland’s finest Urbanleger ever, the legendary grandmaster of Swiss Hip Hop-Pioniergeist Aystep und von seinem hochtalentierten Berufskollegen J. Kaliim.

 

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Autor: Alex Flach

Alex Flach (*1971) erblickte das Licht in der Klinik Bethanien in Zürich. Nach langen Jahren des Herumeierns bei Versicherungen und nach Erreichen der Bachelor-Würde in Ökonomie, kam er zum Schluss, dass ihm seine Freizeitgestaltung besser gefällt als der Arbeitsalltag und er beschloss, dass es eine feine Idee sei, seine Hobbys Schreiben und Clubbing zu kombinieren. Nachdem er einige Jahre für Medien wie das Forecast Magazin, das 20minuten, den Blick am Abend und natürlich KULT übers Ausgehen geschrieben hatte, erkannte er, dass Clubs bezüglich Medien zumeist ähnlich grosses Talent an den Tag legen, wie Erdferkel bezüglich Quantenmechanik - und dies obschon viele von ihnen ein Programm bieten, das eine regelmässige und umfangreiche Berichterstattung verdient.

Heute betreut Alex die Medienarbeit diverser führender Clubs in der deutschen Schweiz, darunter führende Locations wie das Hive (Zürich), der Nordstern (Basel), das Rok (Luzern), die Zukunft (Zürich) oder der Hinterhof (Basel). Zudem schreibt er im Tages Anzeiger eine wöchentliche Nightlife-Kolumne, ist wöchentlich Studiogast in der Sendung Friday Night von Jonas Wirz auf Radio 24, ist Chefredaktor der Drinks Schweiz, des offiziellen Organs der Schweizer Barkeeper Union, betreut seit Anbeginn die Kommunikation des tonhalleLATE-Projekts der Tonhalle-Gesellschaft Zürich und bildet neuerdings, und zusammen mit Marc Blickenstorfer, Zürich Tourismus-Exponenten in Sachen Nachtleben aus.

Kurzum: Seine Couch und sein Schreibtisch stehen exakt auf der Schnittstelle zwischen dem Schweizer Nachtleben und der Öffentlichkeit. Dass er bisweilen zum über die Stränge schlagenden Berserker werden kann, wenn die von ihm so geliebte Nachtkultur (selbstverständlich völlig zu Unrecht) angepöbelt wird, versteht sich da von selbst.

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