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Zombiber

Ich hätte mir auch was seriöses anschauen können. So eine bulgarisch-schwedische Produktion über das Leben der dreiäugigen Hosenschlange oder so. Doch der Titel der US-Horrorkomödie Zombiber liess mich einfach nicht mehr los. Was ist ein Zombiber? Wie funktioniert ein Zombiber? Wie fühlt ein Zombiber? Fragen über Fragen.

Inhalt:
Drei äusserst unsympathische Freundinnen ziehen sich mit ihren schwanzgesteuerten Freunden an einen See zurück. Der Urlaub wird aber übel unterbrochen als die doofen Hauptdarsteller einen Biberdamm entdecken. Die süssen Biberchen sind jedoch dank eines Chemieunfalls zu Zombiebiber mutiert und wollen dem frischen Menschenfleisch an die Knochen.

Schon Leslie Nielsen wusste einen richtig guten Biber zu schätzen. So musste doch auch ich diesen Nagern eine Chance geben. Und der Trailer zu Zombiber war vielversprechend trashig. Ich meinte es wirklich gut und ich habe mich sehr bemüht diesen Film zu mögen..

Und grundsätzlich mag ich Low Budget-Movies sehr. Was Filmemacher mit sehr wenig Geld doch alles anstellen können ist für mich immer wieder erstaunlich. Zombiber ist definitiv Low Budget. Doch der Film krankt an praktisch allen Ecken und Enden.

Leider haben die Produzenten es verpasst dem Film einige Charaktere mit Identifikationspotential zu schenken. Die Dialoge und das Verhalten der Hauptdarstellerinnen erinnerten mehr als das Geschwafel der Bachelorette als an richtige Filmdialoge. Und wer auch immer das Drehbuch geschrieben hat, sollte sich in den Schrank schämen, denn eine grössere Ansammlung an schlechten Jokes findet man sonst nur bei Mario Barth. Fremdschämen hoch zehn.

Die Story entwickelt sich ähnlich wie bei jedem anderen «Teenies gehen an einen See/in die Berge feiern»-Horrorfilm. Und doch verpasst der Film es den Zuschauer irgendwie zu packen, vorallem dank der wirklich schwachen und langweiligen Darstellern.

Wer gute CGI erwartet, wird bitter enttäuscht werden. Die Zombiber wurden sehr offensichtlich mit Puppen dargestellt. Zumindest diesen Punkt verzeihe ich den Produzenten, wirkt diese Machart für einen Streifen mit geringem Budget doch sehr passend.

Ach, und ja, der Film hat ein bisschen Boobies. Und wenn ich schon auf zwei Brüste verweisen muss um noch irgendeinen positiven Aspekt zu finden, ist wirklich langsam Ende Gelände.

Fazit: Biber sind toll. Zombiber nicht.

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Autor: Dominik Hug

Mitdreissiger. Basler. Auch im Erfolg stets unzufriedener FCB-Fan. Filmkritiker. Leidenschaftlicher Blogger. Strassensportler. Apple User. Hat eine Schwäche für gute Düfte. Liest eBooks. Hört gerne Rockmusik. Fährt einen Kleinstwagen. Geht gerne im Ausland shoppen. Herzkalifornier. Hund vor Katze. Hat immer eine Sonnebrille dabei. Gelegentlicher XBox-Zocker. Hat 2016 überlebt.

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