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Plattenwichteln

Für KULT zu schreiben ist eine wunderbare Sache. Keine Regeln, keine Scham, keine Bedenken und bisweilen auch kein Anstand.

Folgendes: Dominik André hat uns geschrieben, ob wir nicht was übers Plattenwichteln machen würden. Würden wir uh gerne, da eine feine Idee. Aber wir sind andererseits auch ziemlich faul. Nun hat aber der Adi Hoenicke was für die Page von GDS.FM (bestestes Radiosender von Welt) getextet. Und das klauen wir jetzt einfach. Erstens: Guter Text. Zweitens: Alles drin. Drittens: …ist es eben GDS.FM und kann damit bedenkenlos adaptiert werden. Nichts für ungut, Adi. Aber Du wirst schon mit einverstanden sein, gell? Falls nicht: Shit happens.

 

“Wir lieben gute Ideen. Vor allem diejenigen von Rosi. Ausnahmsweise ist diese hier nicht von ihm, sondern von den Jungs at 45rpm.ch: Plattenwichteln. Alles klar? Wichteln kennt man vielleicht  noch von der Primarschule her. Jeder zieht ein Lösli, oder besser gesagt einen Namen, und derjenigen Person, die man gezogen hat, muss man ein Geschenk machen (im Wert von XX Franken). Der Witz an der Sache: Der Beschenkte weiss nicht von wem er oder sie das Geschenk kriegt. Bei der Aktion von 45rpm.ch handelt es sich, wie es der Name schon sagt, um Platten (Vinyl!). Natürlich haben wir uns alle bei GDS.FM bei der Chose angemeldet. Immer wollte ich schon mal eine Platte von Chrigi geschenkt bekommen. Und Rosi eine von mir im Tütü. Und Alisha von Frick, oder umgekehrt? Aber vielleicht ist es ja doch spannender ein Geschenk von Ramona Büttikofer aus Dietikon* zu kriegen. Wer weiss? Findet ihr auch? Dann einfach hier anmelden und mitmachen. Die Idee ist fast so gut wie die des „Record Store Day“, nur irgendwie unkompliziert unkommerzieller. Also, hopp mitmachen! „What goes around comes around“, oder wie man auf Deutsch etwas minder schön sagt: „Du erntest, was du säst“. Bitte einfach keine Dire Straits-, Coldplay-, Progtechhouse-Platten an mich!”

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Autor: Alex Flach

Alex Flach (*1971) erblickte das Licht in der Klinik Bethanien in Zürich. Nach langen Jahren des Herumeierns bei Versicherungen und nach Erreichen der Bachelor-Würde in Ökonomie, kam er zum Schluss, dass ihm seine Freizeitgestaltung besser gefällt als der Arbeitsalltag und er beschloss, dass es eine feine Idee sei, seine Hobbys Schreiben und Clubbing zu kombinieren. Nachdem er einige Jahre für Medien wie das Forecast Magazin, das 20minuten, den Blick am Abend und natürlich KULT übers Ausgehen geschrieben hatte, erkannte er, dass Clubs bezüglich Medien zumeist ähnlich grosses Talent an den Tag legen, wie Erdferkel bezüglich Quantenmechanik - und dies obschon viele von ihnen ein Programm bieten, das eine regelmässige und umfangreiche Berichterstattung verdient.

Heute betreut Alex die Medienarbeit diverser führender Clubs in der deutschen Schweiz, darunter führende Locations wie das Hive (Zürich), der Nordstern (Basel), das Rok (Luzern), die Zukunft (Zürich) oder der Hinterhof (Basel). Zudem schreibt er im Tages Anzeiger eine wöchentliche Nightlife-Kolumne, ist wöchentlich Studiogast in der Sendung Friday Night von Jonas Wirz auf Radio 24, ist Chefredaktor der Drinks Schweiz, des offiziellen Organs der Schweizer Barkeeper Union, betreut seit Anbeginn die Kommunikation des tonhalleLATE-Projekts der Tonhalle-Gesellschaft Zürich und bildet neuerdings, und zusammen mit Marc Blickenstorfer, Zürich Tourismus-Exponenten in Sachen Nachtleben aus.

Kurzum: Seine Couch und sein Schreibtisch stehen exakt auf der Schnittstelle zwischen dem Schweizer Nachtleben und der Öffentlichkeit. Dass er bisweilen zum über die Stränge schlagenden Berserker werden kann, wenn die von ihm so geliebte Nachtkultur (selbstverständlich völlig zu Unrecht) angepöbelt wird, versteht sich da von selbst.

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