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Das Züriwochenende: Fünf feine Feiereien

…ohne lange um den Brei zu kurven: Hier unsere Selektion fürs kommende Züriwochenende.

 

Extrawelt am Samstag in der Amboss Rampe

Die Rampe hatten wir länger nicht mehr drin. Das lag einerseits daran dass sich da lange nicht viel bewegt hat, andererseits auch am ehemaligen Tätschmeister dort: Ihm konnte man nur schwer Gäste vorbeischicken… es wäre ein wenig gewesen, als ob man Hänsel & Gretel das Lebkuchenhaus für ein Candle Light Dinner empfehlen würde. Nun ist in der Rampe diesbezüglich alles anders und man kann wieder hin. Und sollte man auch: Neben Extrawelt spielen da am Samstag Sven Dohse, Manon, Moosfiebr und Matija.

 

 

Villa Masslos am Freitag im Kauz

Hier sind lauter feine Leute am Werk. Zum einen der kürzlich aus der Bar3000 geschiedene Oliver Saiger, zum anderen auch Julian alias Jamie Shar vom Basler Hinterhof. Aber auch sein Stadtkompagnon Mathis sowie Janick Wolf. Julian wurde übrigens am letzten DJ Pokerturnier glorreicher Zweiter. Wenn er nicht bereits die ganze Prämie für Platten ausgegeben hat, offeriert er vielleicht den einen oder anderen Shot.

 

 

Ellen Allien (BILD) am Samstag im Hive

BPitch Control und die Labelbetreiberin Ellen Allien schauen immer wieder mal im Hive vorbei. Und jedes Mal war es ein kolossaler Abend: Nach einem Vierteljahrhundert Schaffen in den vordersten Rängen weiss die Berlinerin halt wie’s geht. Dieses Mal wird sie von Camea und Shinedoe begleitet.

 

 

Argy am Freitag im Bellevue

Mittlerweile hat sich die ganz grosse Aufregung um das Bellevue etwas gelegt: Der Club ist angekommen. Das heisst aber nicht dass MarcoMarcoLouis bezüglich ihrer Line Ups nun auf Schlendrian machen: Auch an diesem Wochenende kann man sich da 1A das Trommelfell massieren lassen. Am Freitag von Argy, beispielsweise.

 

 

Thyladomid am Samstag im Gutenberg

Noch nicht ganz in der Stadt angekommen ist das Gutenberg. Wenn die da aber weiterhin so angenehm zurückhaltend (man ist beinahe versucht das Wort „bescheiden“ zu verwenden) auftreten und einfach nur ihr Ding durchziehen, dann stehen die Chancen tatsächlich gut, dass aus dieser Adresse und nach zig Fehlversuchen endlich, endlich was wird. Auch für Samstag haben sie im Gutenberg was Feines ausgeknobelt: Thyladomid.

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Autor: Alex Flach

Alex Flach (*1971) erblickte das Licht in der Klinik Bethanien in Zürich. Nach langen Jahren des Herumeierns bei Versicherungen und nach Erreichen der Bachelor-Würde in Ökonomie, kam er zum Schluss, dass ihm seine Freizeitgestaltung besser gefällt als der Arbeitsalltag und er beschloss, dass es eine feine Idee sei, seine Hobbys Schreiben und Clubbing zu kombinieren. Nachdem er einige Jahre für Medien wie das Forecast Magazin, das 20minuten, den Blick am Abend und natürlich KULT übers Ausgehen geschrieben hatte, erkannte er, dass Clubs bezüglich Medien zumeist ähnlich grosses Talent an den Tag legen, wie Erdferkel bezüglich Quantenmechanik - und dies obschon viele von ihnen ein Programm bieten, das eine regelmässige und umfangreiche Berichterstattung verdient.

Heute betreut Alex die Medienarbeit diverser führender Clubs in der deutschen Schweiz, darunter führende Locations wie das Hive (Zürich), der Nordstern (Basel), das Rok (Luzern), die Zukunft (Zürich) oder der Hinterhof (Basel). Zudem schreibt er im Tages Anzeiger eine wöchentliche Nightlife-Kolumne, ist wöchentlich Studiogast in der Sendung Friday Night von Jonas Wirz auf Radio 24, ist Chefredaktor der Drinks Schweiz, des offiziellen Organs der Schweizer Barkeeper Union, betreut seit Anbeginn die Kommunikation des tonhalleLATE-Projekts der Tonhalle-Gesellschaft Zürich und bildet neuerdings, und zusammen mit Marc Blickenstorfer, Zürich Tourismus-Exponenten in Sachen Nachtleben aus.

Kurzum: Seine Couch und sein Schreibtisch stehen exakt auf der Schnittstelle zwischen dem Schweizer Nachtleben und der Öffentlichkeit. Dass er bisweilen zum über die Stränge schlagenden Berserker werden kann, wenn die von ihm so geliebte Nachtkultur (selbstverständlich völlig zu Unrecht) angepöbelt wird, versteht sich da von selbst.

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