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FFF: Fünf Frohlockige Feiereien fürs Züriwochenenende

3 ausländische 4/4-Ikonen, 1 Schweizer Party-Institution auf 2 Naderbeinen und ein Schweizer Label, das auch international punktet.

 

Seth Troxler am Freitag in der Härterei

DJ des Jahres auf Resident Advisor (2012), (mittlerweile ausgestiegener) Visionquest-Mitgründer, leidenschaftlicher EDM-Hasser, Ausdemnähkästchenplauderer, Clubmusik-Erneuerer in seiner (technoseitig) traditions- und ruhmreichen Heimatstadt Detroit (wobei er eigentlich aus Kalamazoo stammt, aber das liegt bloss schlappe 2 Autostunden von Detroit entfernt)… weiss jeder und weiss jeder schon längst. Also einfach am Freitag in die Härterei pilgern und nachgucken gehen, wie er den Hype um seine Person mit seinem Können rechtfertigt.

 

 

MITA Showcase im Bellevue

MITA (oder ausgeschrieben Music Is The Answer) ist die Booking Agentur des ehemaligen Hive-Programmierers und House-Aficionados Chris Gasser, der mit MITA eine Plattform geschaffen hat, auf der sich ein paar der innovativsten und umtriebigsten Schweizer Clubmusiker vereinen. MITA Dies hier ist bereits das dritte MITA-Gastspiel im Bellevue und mit an Bord ist auch Several Definitions, von dem wir hier gerne was spielen:

 

 

LTJ Bukem am Samstag in der Amboss Rampe

Ehre wem Ehre gebührt. Hier könnte man eine Vorschau auf ein Gastspiel von LTJ Bukem eigentlich bereits beenden. Tun wir auch. Weil…. Jene denen man erst noch erklären muss, wer dieser grosse, grosse Mann ist, die haben eigentlich nicht verdient ihn zu hören. Klingt arrogant, ist aber so. Im Fall.

 

 

Franck Roger an der 10 Jahre My World am Samstag im Supermarket

George Lamell wird 10! Verdammt… wie schnell sie doch erwachsen werden… Und weil er nun schon 10 ist der Tschortsch, darf er sich auch was Richtiges wünschen. Ein Set des institutionellen Franzosen mit House im Herzen Franck Roger beispielsweise. Gesagt, getan. Happy Purzeltag, lieber George!

 

 

Umami in Friedas Büxe am Freitag

Am Freitag ist Party Garantie in der Büxe. Und die macht der Nader. Und der Nader weiss wie korrektes Feiern geht und zwar wie kaum ein Zweiter. Immerhin war er mal der Chefkoch der Dachkantine und einige Jahr später auch erster Gabelstaplerfahrer im Depot – mit einem solchen Palmares braucht man sein Know How eigentlich nicht mehr zu bestätigen. Nader tut’s trotzdem immer wieder, partygarantiert. Auch indem er Umami bucht, beispielsweise.

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Autor: Alex Flach

Alex Flach (*1971) erblickte das Licht in der Klinik Bethanien in Zürich. Nach langen Jahren des Herumeierns bei Versicherungen und nach Erreichen der Bachelor-Würde in Ökonomie, kam er zum Schluss, dass ihm seine Freizeitgestaltung besser gefällt als der Arbeitsalltag und er beschloss, dass es eine feine Idee sei, seine Hobbys Schreiben und Clubbing zu kombinieren. Nachdem er einige Jahre für Medien wie das Forecast Magazin, das 20minuten, den Blick am Abend und natürlich KULT übers Ausgehen geschrieben hatte, erkannte er, dass Clubs bezüglich Medien zumeist ähnlich grosses Talent an den Tag legen, wie Erdferkel bezüglich Quantenmechanik - und dies obschon viele von ihnen ein Programm bieten, das eine regelmässige und umfangreiche Berichterstattung verdient.

Heute betreut Alex die Medienarbeit diverser führender Clubs in der deutschen Schweiz, darunter führende Locations wie das Hive (Zürich), der Nordstern (Basel), das Rok (Luzern), die Zukunft (Zürich) oder der Hinterhof (Basel). Zudem schreibt er im Tages Anzeiger eine wöchentliche Nightlife-Kolumne, ist wöchentlich Studiogast in der Sendung Friday Night von Jonas Wirz auf Radio 24, ist Chefredaktor der Drinks Schweiz, des offiziellen Organs der Schweizer Barkeeper Union, betreut seit Anbeginn die Kommunikation des tonhalleLATE-Projekts der Tonhalle-Gesellschaft Zürich und bildet neuerdings, und zusammen mit Marc Blickenstorfer, Zürich Tourismus-Exponenten in Sachen Nachtleben aus.

Kurzum: Seine Couch und sein Schreibtisch stehen exakt auf der Schnittstelle zwischen dem Schweizer Nachtleben und der Öffentlichkeit. Dass er bisweilen zum über die Stränge schlagenden Berserker werden kann, wenn die von ihm so geliebte Nachtkultur (selbstverständlich völlig zu Unrecht) angepöbelt wird, versteht sich da von selbst.

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