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Noch 3 fürs Gemüt

Es nebelt draussen und zwar hoch. Es ist frostig und glücklich ist, wer in diesen Tagen für ein paar Tage ein paar hundert oder tausend Kilometer in Richtung Äquator segeln kann.

 

Als Ergänzung für die gestrigen Top 5en hier noch drei Alternativen, die aus unterschiedlichen Gründen Sonne ins Gemüt bringen.

 

 

Wandervogel am Samstag im Revier

Sonne ins Gemüt weil: Mit Yves und Dave machen das hier die zwei Gestalter, die die Samschtig am Fluss-Sausen im Rimini veranstalten resp. hosten. Und das waren 2015 wieder die zauberhaftesten Samstags-Daytimer – entspannt, sommerlich, warm. Zudem haben sie reichlich Sonne im Herzen und das gilt auch für ihren Resident Wandervogel, der hier sein Set zum Besten gibt. 959er und Marco de Rosa musizieren ebenfalls und wir spielen was Herzerwärmendes von Jan Oberlaender.

https://soundcloud.com/janoberlaender-1/leonard-cohen-nevermind-jan-oberlaender-edit

 

 

Candy heute Freitag im Blok

Sonne ins Gemüt weil: Das Ding hier heisst schon Candy… und was gibt’s Besseres um die Stimmung aufzuhellen als Süssigkeiten? Zudem ist das Ganze im Blok: Früher hiess der Club mal Labor-Bar und so wie’s aussieht wird’s ihn wohl nicht mehr lange geben – gleich nebenan werden Wohnhäuser hochgezogen und das scheppernde Ding zu isolieren ist ein Ding der schieren Unmöglichkeit. Also sollte man dieser ruhm- und traditionsreichen Location noch die Ehre erweisen, bevor sie sich in die immer länger werdende Liste der abgetretenen Zürcher Clubs einreiht. Heute wäre eine gute Gelegenheit, auch wegen local heroes wie Basso & Belcastro, Tony Kas & Rjr, Doualiment und Aaron Khaleian.

 

 

Beats, Cats & Lollipops im Hiltl

Sonne ins Gemüt weil… wir wiederholen es gerne nochmal: Süssigkeiten sind ein 1A Stimmungsaufheller. Aber nicht nur die, sondern auch licht- und sonnendurchflutete Deep House-Sets. Klar… wir für uns haben das Genre seit Klangkarussells Sonnentanz etwas gesehen (respektive gehört). Jedoch… wenn wir an diesem grau-in-grau-Tag durch die kalten Stadtstrassen hetzen, immer leicht gebückt und das Gesicht bar jeglicher Heiterkeit… dann können ein paar Takte Gostan (BILD) halt doch ziemlich helfen. Immerhin hat der Mann aus Paris mit Klanga ein wahres Genre-Monster veröffentlicht, das durch die Charts gerauscht ist wie weiland Jonah Lomu durch die gegnerischen Abwehrreihen.

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Autor: Alex Flach

Alex Flach (*1971) erblickte das Licht in der Klinik Bethanien in Zürich. Nach langen Jahren des Herumeierns bei Versicherungen und nach Erreichen der Bachelor-Würde in Ökonomie, kam er zum Schluss, dass ihm seine Freizeitgestaltung besser gefällt als der Arbeitsalltag und er beschloss, dass es eine feine Idee sei, seine Hobbys Schreiben und Clubbing zu kombinieren. Nachdem er einige Jahre für Medien wie das Forecast Magazin, das 20minuten, den Blick am Abend und natürlich KULT übers Ausgehen geschrieben hatte, erkannte er, dass Clubs bezüglich Medien zumeist ähnlich grosses Talent an den Tag legen, wie Erdferkel bezüglich Quantenmechanik - und dies obschon viele von ihnen ein Programm bieten, das eine regelmässige und umfangreiche Berichterstattung verdient.

Heute betreut Alex die Medienarbeit diverser führender Clubs in der deutschen Schweiz, darunter führende Locations wie das Hive (Zürich), der Nordstern (Basel), das Rok (Luzern), die Zukunft (Zürich) oder der Hinterhof (Basel). Zudem schreibt er im Tages Anzeiger eine wöchentliche Nightlife-Kolumne, ist wöchentlich Studiogast in der Sendung Friday Night von Jonas Wirz auf Radio 24, ist Chefredaktor der Drinks Schweiz, des offiziellen Organs der Schweizer Barkeeper Union, betreut seit Anbeginn die Kommunikation des tonhalleLATE-Projekts der Tonhalle-Gesellschaft Zürich und bildet neuerdings, und zusammen mit Marc Blickenstorfer, Zürich Tourismus-Exponenten in Sachen Nachtleben aus.

Kurzum: Seine Couch und sein Schreibtisch stehen exakt auf der Schnittstelle zwischen dem Schweizer Nachtleben und der Öffentlichkeit. Dass er bisweilen zum über die Stränge schlagenden Berserker werden kann, wenn die von ihm so geliebte Nachtkultur (selbstverständlich völlig zu Unrecht) angepöbelt wird, versteht sich da von selbst.

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