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Das Beste am Züri-Wochenende

Es gibt viel zu erzählen, nix wie los:

Frivolous (CAN) am Samstag im Café Gold

Die Kanadier haben’s einfach drauf. Neben Caribou stammt da beispielsweise auch Konrad Black her und auch Frivolous stammt von dort. Und Frivolous ist einer unser Allerliebsten: Seine Musik kommt in Wundertüten, in denen immer mehr steckt als man erwartet. Bisweilen fürchtet man, dass er von der eigenen, unbändigen Kreativität niedergetrampelt wird, aber irgendwie schafft er es immer wieder sie rechtzeitig zu Boden zu ringen und kompakt in einen Song zu packen. Ein wahrlich grossartiger Clubmusiker.

 

Solar Bears (IRL, BILD) am Freitag in der Zukunft

Wo Spezialmaterial drauf steht, ist stets Klasse drin. Und an diesem Freitag amtet die Zukunft wieder einmal unter der Spezialmaterial-Flagge und die Musik stammt von den Solar Bears. Ihre kunterbunte Synthmusik stammt aus anderen Sphären, ist sehr entschleunigt und geht die Seele runter wie Öl. Solar Bears Musik tut einfach gut, vor allem wenn’s draussen garstig ist.

https://soundcloud.com/solar_bears

 

Markus Homm (D) am Samstag in der Amboss Rampe

Bei Markus Homm müssen wir immer etwas schmunzeln. Weil: Der Mann ist nicht nur DJ und Producer, er ist auch Standardtänzer. Den Salsa tanzt er aber besser als die allermeisten seiner Landsmänner: Homm hat Deutschland auch schon an internationalen Meisterschaften vertreten. Dass er dafür über reichlich Rhythmusgefühl verfügen muss, versteht sich von selbst. Und das wiederum, werter Leser und werte Leserin, kommt auch unmittelbar dem Clubgast zugute.

 

Alle Jahre wieder am Samstag in Friedas Büxe

Mit Alle Jahre wieder ist hier Don Ramons Geburtstag gemeint. Das KULT gratuliert und wünscht ihm an dieser Stelle nur das Allerbeste. Wie es sich für eine ordentliche Geburtstagsfeier gehört, ist auch eine Kapelle vor Ort. Und zu dieser zählt auch Red Robin.

 

Fort Romeau (UK) am Freitag im Kauz

Eine Peace Club-Party und alles aus dem Hause Peace Club kann man eigentlich blind und ohne vorher reinzuhorchen kaufen. Nicht reinzuhorchen wäre aber im Falle von Fort Romeau überaus schade: Bei diesem Briten wandeln die Songs forschen Schrittes geradeaus, wie ein flotter Spaziergänger an einem sonnigen Frühlingstag. Sehr, sehr positive Clubmusik, sehr entspannt.

 

Ausser Konkurrenz

The Game (USA) am Freitag im Alice Choo

Mit Hip Hop kennen wir uns nicht so gut aus. Was wir aber wissen ist, dass wir diesen Song von The Game über alle Massen lieben. Selbst wenn 50 Cent auch mitmacht (dessen Output mögen wir nicht so sehr). Aber dieser Song hier… besser kann man’s irgendwie nicht machen. Nun ja; ohne das Gangstaposing wäre er vielleicht noch eine kleine Ecke besser, aber sonst…

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Alex Flach

Autor: Alex Flach

Alex Flach (*1971) erblickte das Licht in der Klinik Bethanien in Zürich. Nach langen Jahren des Herumeierns bei Versicherungen und nach Erreichen der Bachelor-Würde in Ökonomie, kam er zum Schluss, dass ihm seine Freizeitgestaltung besser gefällt als der Arbeitsalltag und er beschloss, dass es eine feine Idee sei, seine Hobbys Schreiben und Clubbing zu kombinieren. Nachdem er einige Jahre für Medien wie das Forecast Magazin, das 20minuten, den Blick am Abend und natürlich KULT übers Ausgehen geschrieben hatte, erkannte er, dass Clubs bezüglich Medien zumeist ähnlich grosses Talent an den Tag legen, wie Erdferkel bezüglich Quantenmechanik - und dies obschon viele von ihnen ein Programm bieten, das eine regelmässige und umfangreiche Berichterstattung verdient.

Heute betreut Alex die Medienarbeit diverser führender Clubs in der deutschen Schweiz, darunter führende Locations wie das Hive (Zürich), der Nordstern (Basel), das Rok (Luzern), die Zukunft (Zürich) oder der Hinterhof (Basel). Zudem schreibt er im Tages Anzeiger eine wöchentliche Nightlife-Kolumne, ist wöchentlich Studiogast in der Sendung Friday Night von Jonas Wirz auf Radio 24, ist Chefredaktor der Drinks Schweiz, des offiziellen Organs der Schweizer Barkeeper Union, betreut seit Anbeginn die Kommunikation des tonhalleLATE-Projekts der Tonhalle-Gesellschaft Zürich und bildet neuerdings, und zusammen mit Marc Blickenstorfer, Zürich Tourismus-Exponenten in Sachen Nachtleben aus.

Kurzum: Seine Couch und sein Schreibtisch stehen exakt auf der Schnittstelle zwischen dem Schweizer Nachtleben und der Öffentlichkeit. Dass er bisweilen zum über die Stränge schlagenden Berserker werden kann, wenn die von ihm so geliebte Nachtkultur (selbstverständlich völlig zu Unrecht) angepöbelt wird, versteht sich da von selbst.

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