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5 Schweizer DJs fürs Züriwochenende

Normalerweise verlegen wir uns in dieser Rubrik ja wöchentlich aufs Anpreisen namhafter ausländischer Acts, die das schöne Zürich beehren. Diese Woche schlagen wir mal Fünf von hier vor, denen man wieder mal einen Besuch abstatten sollte.

 

Eli Verveine am Freitag in der Zukunft

Marshall Jefferson soll einst Folgendes zu Eli Verveine gesagt haben: „You sound just like my hood in Chicago“. Wäre ein feines Schlusswort, bloss wär’s dann etwas kurz. Also: Von ihren Ursprüngen in den luftigen Höhen der Dachkantine und in den Frequenztiefen von Radio Lora hat sich Eli Verveine den Ruf erarbeitet, der längst über die Landesgrenzen hinausstrahlt. Global gültige Elektronik in blau/weiss, die man bestenfalls für sich sprechen lässt:

 

Manuel Moreno am Samstag im Hive

Gott ist der Kerl sympathisch… man möchte nonstop auf seine Schulter klopfen. Dazu müsste man ihn aber erst einmal erwischen: Nebst seinen vielen Zürcher Sets spielt er oft mit seinen St. Galler Freunden vom Abbruchhaus-Kollektiv um Mitsutek und er zählt auch zum Roster des Berliner Imprints Ritter Butzke Studio. An diesem Samstag beschallt er wieder mal Bienen.

 

George Lamell morgen Freitag in der Forum Bar

Zumi schmeisst wieder mal eine Party, was er in seiner Forum Bar ja nur alle Schaltjahre mal macht. Und Zumi ist schon ewig lange dabei und deshalb besteht sein Line Up ausschliesslich aus hochdekorierten und altgedienten Turntable-Recken wie DJ Cem, DJ Muri, DJ Mimmo und (eben) Claudio alias George Lamell. Der liebe George… würde er wegziehen, es wäre kälter am Zürichsee. Nicht nur wegen seiner wärmenden House-Sets, sondern wegen seiner Person ganz generell.

 

Nico Sun am Freitag in Friedas Büxe

Nico Sun (ehemals Sonne) ist ein musizierendes Blumenkind. Und so bespielt er nicht nur das feine „Elektronik-in-der-Natur“ Festival in Garbicz (Polen) sondern auch Clubber in Afrika und natürlich auch die Nichten und Neffen des Tantchens. Sun ist Co-Gründer von Arche Musik, zusammen mit Markus Kenel, mit dem er auch sonst emsig kooperiert.

 

Aystep am Samstag in der Amboss Rampe

Wir haben leidlich wenig Dunst von Hip Hop. Aber wenn wir mal Fragen zu diesem Thema haben, können wir uns immer vertrauensvoll an den Hip Hop-Vorreiter Avni Saiti alias Aystep wenden – nur wenige kennen sich mit dem Genre besser aus als er. Am Samstag spielt er in der Amboss Rampe, zusammen mit L-Way und OB One.

Aystep

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Alex Flach

Autor: Alex Flach

Alex Flach (*1971) erblickte das Licht in der Klinik Bethanien in Zürich. Nach langen Jahren des Herumeierns bei Versicherungen und nach Erreichen der Bachelor-Würde in Ökonomie, kam er zum Schluss, dass ihm seine Freizeitgestaltung besser gefällt als der Arbeitsalltag und er beschloss, dass es eine feine Idee sei, seine Hobbys Schreiben und Clubbing zu kombinieren. Nachdem er einige Jahre für Medien wie das Forecast Magazin, das 20minuten, den Blick am Abend und natürlich KULT übers Ausgehen geschrieben hatte, erkannte er, dass Clubs bezüglich Medien zumeist ähnlich grosses Talent an den Tag legen, wie Erdferkel bezüglich Quantenmechanik - und dies obschon viele von ihnen ein Programm bieten, das eine regelmässige und umfangreiche Berichterstattung verdient.

Heute betreut Alex die Medienarbeit diverser führender Clubs in der deutschen Schweiz, darunter führende Locations wie das Hive (Zürich), der Nordstern (Basel), das Rok (Luzern), die Zukunft (Zürich) oder der Hinterhof (Basel). Zudem schreibt er im Tages Anzeiger eine wöchentliche Nightlife-Kolumne, ist wöchentlich Studiogast in der Sendung Friday Night von Jonas Wirz auf Radio 24, ist Chefredaktor der Drinks Schweiz, des offiziellen Organs der Schweizer Barkeeper Union, betreut seit Anbeginn die Kommunikation des tonhalleLATE-Projekts der Tonhalle-Gesellschaft Zürich und bildet neuerdings, und zusammen mit Marc Blickenstorfer, Zürich Tourismus-Exponenten in Sachen Nachtleben aus.

Kurzum: Seine Couch und sein Schreibtisch stehen exakt auf der Schnittstelle zwischen dem Schweizer Nachtleben und der Öffentlichkeit. Dass er bisweilen zum über die Stränge schlagenden Berserker werden kann, wenn die von ihm so geliebte Nachtkultur (selbstverständlich völlig zu Unrecht) angepöbelt wird, versteht sich da von selbst.

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