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FFF: Fünf Frohe Feste fürs ZH Wochenende

Das Wochenende wird grossartig, ein Ding für Menschen die ausgehen weil sie die Musik lieben. Und sie werden von vorn bis hinten bedient. Auch von Paul Kalkbrenner, aber der spielt im Hallenstadion. Nicht eben unser liebstes Tanzparkett.

 

Daniel Avery (UK) am Freitag in der Zukunft

Das hier macht Spezialmaterial und der Connaisseur weiss: Wo Spezialmaterial drauf steht, ist Grandioses drin. Mit Daniel Avery kommt dieses Mal ein Brite zu Besuch, dessen Musik Andrew Weatherall folgendermassen umschreibt: „gimmick-free machine-funk of the highest order“. Nicht dass wir Weatheralls Status als Weiser auf dem elektronischen Berge anzweifeln würden, aber hier hätte er bei den Superlativen ruhig etwas grosszügiger sein dürfen. Wir spielen den Clip zu Drone Logic, dem Titeltrack zu seinem 2013 erschienen Debütalbum. ….und einer unserer allerliebsten.

 

 

Schlepp Geist (D) am Samstag in Friedas Büxe

Seit wir erstmals was von Schlepp Geist gehört haben, freuen wir uns jedes Mal, wenn er wieder in einem Zürcher Line Up prangt. Der Mann macht sehr entspannte, treibende Elektronik. Klingt widersprüchlich, ist aber so. Jedenfalls passt seine Kunst perfekt ins Büxlein. Hörprobe gefällig? Bitteschön: Hier sein Shmyre von der grossartigen New Home-EP.

 

 

Baikal & The Drifter (D) am Samstag im Hive

Gleich noch einer unserer liebsten Clubmusiker: Baikal. Der Maeve-Veröffentlicher baut seinen atmosphärische Räume, in denen man sich gerne verliert. Seine Musik ist nichts für Exzessivzappler, eher was für Dahingleitende – wobei er im Club natürlich schon auf die Tube drücken kann. Dass er weiss was er tut, belegt auch der Umstand, dass seine Tracks auch auf Innervisions-Compilations zu finden sind. Heute Abend spielt er mit seinem buddy in music und Maeve-Kompagnon The Drifter.

 

 

AFFKT (E) am Samstag im Café Gold

So… jetzt erhöhen wir die Gangart etwas. AFFKT stammt aus Spanien und macht Musik für die Tanzfläche – woanders funktioniert sein Sound nicht. Ausser vielleicht im Auto noch – man wird schlicht zu hibbelig und will unbedingt hopsen und mit den Armen fuchteln. Halt… doch lieber nicht im Auto hören…

 

Leon an der Terrazzza am Samstag im Supermarket

Marco Diener durfte für seine Terrazzza-Nächte eben den Preis für die beste Partyreihe an den Swiss Nightlife Awards einstreichen. Durchaus verdient: Von seinen Sausen auf dem Üetliberg dürfte auch heute noch dem einen oder anderen die Ohren wackeln. Was zu wackeln gibt’s auch hier, nicht zuletzt vom Italiener Leon, der in die länderübergreifende 4/4-Community geplatzt ist wie ein Gewitter in eine schwüle Sommernacht. So ca. dürfte es dann am Samstag auch klingen:

https://soundcloud.com/egglondon/leon-live-at-music-on-closing

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Alex Flach

Autor: Alex Flach

Alex Flach (*1971) erblickte das Licht in der Klinik Bethanien in Zürich. Nach langen Jahren des Herumeierns bei Versicherungen und nach Erreichen der Bachelor-Würde in Ökonomie, kam er zum Schluss, dass ihm seine Freizeitgestaltung besser gefällt als der Arbeitsalltag und er beschloss, dass es eine feine Idee sei, seine Hobbys Schreiben und Clubbing zu kombinieren. Nachdem er einige Jahre für Medien wie das Forecast Magazin, das 20minuten, den Blick am Abend und natürlich KULT übers Ausgehen geschrieben hatte, erkannte er, dass Clubs bezüglich Medien zumeist ähnlich grosses Talent an den Tag legen, wie Erdferkel bezüglich Quantenmechanik - und dies obschon viele von ihnen ein Programm bieten, das eine regelmässige und umfangreiche Berichterstattung verdient.

Heute betreut Alex die Medienarbeit diverser führender Clubs in der deutschen Schweiz, darunter führende Locations wie das Hive (Zürich), der Nordstern (Basel), das Rok (Luzern), die Zukunft (Zürich) oder der Hinterhof (Basel). Zudem schreibt er im Tages Anzeiger eine wöchentliche Nightlife-Kolumne, ist wöchentlich Studiogast in der Sendung Friday Night von Jonas Wirz auf Radio 24, ist Chefredaktor der Drinks Schweiz, des offiziellen Organs der Schweizer Barkeeper Union, betreut seit Anbeginn die Kommunikation des tonhalleLATE-Projekts der Tonhalle-Gesellschaft Zürich und bildet neuerdings, und zusammen mit Marc Blickenstorfer, Zürich Tourismus-Exponenten in Sachen Nachtleben aus.

Kurzum: Seine Couch und sein Schreibtisch stehen exakt auf der Schnittstelle zwischen dem Schweizer Nachtleben und der Öffentlichkeit. Dass er bisweilen zum über die Stränge schlagenden Berserker werden kann, wenn die von ihm so geliebte Nachtkultur (selbstverständlich völlig zu Unrecht) angepöbelt wird, versteht sich da von selbst.

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