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DFBPAW: Die 5 Besten Partys Am Wochenende – Zürich

Reihenfolge beliebig. Sagen wir jetzt mal so…. Das aufm BILD ist übrigens das Cover zu Moonbooticas Album Shine.

 

Definition am Freitag in der Härterei

Dimitri alias Definition stammt aus Zürich und hat mit dem nach seinem Pseudonym benamsten Label Definition eine Plattform lanciert deren Output über die Theke geht wie geschnitten Brot – Darius Syrossian, Santé, Reboot und NTFO sind nur ein paar der Riesen die da schon Kunst veröffentlicht haben. Und was Definition selbst anbelangt…. Marc Fuhrmann, der Macher des ikonenhaften Panthera Plattenladens, schwört Stein und Bein dass ihm noch selten Vinyl eines Schweizers dermassen aus der Hand gerissen worden sei wie jenes von Definition. Wir verleihen Dimi prophylaktisch schon mal den KULT Breakthrough Award 2016. „Artist to watch“ ist er ja schon länger.

 

 

James What am Freitag in der Büxe zur Frieda

Hier würden wir gerne San Marco di Santa Frieda zitieren: „Wer die beiden (Berkson & What) nicht kennt wurde wohl weit, weit weg vom Epizentrum des Elektronischen Geschehens geboren, denn was die beiden Briten auf die Beine gestellt haben, gehört in die Hall of Fame des Techno“. James What hat hier einen Soloflug und den MUSS man sich anhören. MUSS!

 

 

Marc Romboy am Freitag im Hive

Und gleich der nächste grossartige Clubmusiker. „Been there, done that“ lautet das Fazit auf Marc Romboys bisherige Karriere. Tatsächlich gibt es nicht viel, das der Deutsche im Laufe seiner langen Karriere nicht bereits absolviert hätte: Der DJ, Produzent und Labelowner (Systematic Records) steht für soulful House, grosszügig garniert mit Vocal-Passagen, weiss aber auch wie Techno zu klingen hat.

 

 

Mass Prod am Freitag in der Zukunft

Das hier macht Sacha aka Kalabrese aka Kalaspatz. Und als Club-Poet und Stadtmusikant weiss der Mann wie texten. Wir sind zwar nicht 100% sicher ob Kala das wirklich geschrieben hat, aber finden’s trotzdem schön: „Sie (Mass Prod und Kala) haben zusammen die italienischen Discotheken unsicher gemacht und mit ihrem eigenwilligen Auflege-Stil im positiven Sinne verwirrt und verzaubert, haben Synthesizer und Cowbell mitgebracht und die italienische Jugend aufgefordert, statt ihre Smartphones zu zücken, den Shaker in die Hand zu nehmen und mitzumachen. Martino war der ideale Partner für Kalaspatz und für eine ausschweifende wilde Party voller Jams und Wendungen“.

 

 

Moonbootica (BILD) am Samstag im Café Gold

Falls jemand noch nicht weiss wieso Moonbootica Moonbootica heissen: KoweSix und TobiTob haben Schuhgrösse 80+. Nur deshalb. Das ist jetzt zwar kein Hinweis auf die musikalische Erhabenheit des Duos, aber einer auf ihren Humor. Und der gehört bei ihnen dazu. Immer.

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Autor: Alex Flach

Alex Flach (*1971) erblickte das Licht in der Klinik Bethanien in Zürich. Nach langen Jahren des Herumeierns bei Versicherungen und nach Erreichen der Bachelor-Würde in Ökonomie, kam er zum Schluss, dass ihm seine Freizeitgestaltung besser gefällt als der Arbeitsalltag und er beschloss, dass es eine feine Idee sei, seine Hobbys Schreiben und Clubbing zu kombinieren. Nachdem er einige Jahre für Medien wie das Forecast Magazin, das 20minuten, den Blick am Abend und natürlich KULT übers Ausgehen geschrieben hatte, erkannte er, dass Clubs bezüglich Medien zumeist ähnlich grosses Talent an den Tag legen, wie Erdferkel bezüglich Quantenmechanik - und dies obschon viele von ihnen ein Programm bieten, das eine regelmässige und umfangreiche Berichterstattung verdient.

Heute betreut Alex die Medienarbeit diverser führender Clubs in der deutschen Schweiz, darunter führende Locations wie das Hive (Zürich), der Nordstern (Basel), das Rok (Luzern), die Zukunft (Zürich) oder der Hinterhof (Basel). Zudem schreibt er im Tages Anzeiger eine wöchentliche Nightlife-Kolumne, ist wöchentlich Studiogast in der Sendung Friday Night von Jonas Wirz auf Radio 24, ist Chefredaktor der Drinks Schweiz, des offiziellen Organs der Schweizer Barkeeper Union, betreut seit Anbeginn die Kommunikation des tonhalleLATE-Projekts der Tonhalle-Gesellschaft Zürich und bildet neuerdings, und zusammen mit Marc Blickenstorfer, Zürich Tourismus-Exponenten in Sachen Nachtleben aus.

Kurzum: Seine Couch und sein Schreibtisch stehen exakt auf der Schnittstelle zwischen dem Schweizer Nachtleben und der Öffentlichkeit. Dass er bisweilen zum über die Stränge schlagenden Berserker werden kann, wenn die von ihm so geliebte Nachtkultur (selbstverständlich völlig zu Unrecht) angepöbelt wird, versteht sich da von selbst.

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