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Die 5 besten Zürcher Sommerwanderrouten

Falls es einer noch nicht gemerkt hat: Es ist heiss. Wer am Wochenende trotzdem keine Zeit hat um in die Berge oder an den Südpol zu reisen: 5 Wanderrouten die nicht nur schön sind, sondern auch schön schattig oder luftig-hoch-kühl. Alle selbst getestet.

 

 

1.

Küsnachter Tobel – Pfannenstiel – See

In Küsnacht aus dem Zug, rein ins Tobel: Man kann tatsächlich bis zum Pfannenstiel wandern, ohne sich gross durch die Agglomeration kämpfen zu müssen – sofern man das Tobel nicht verlässt. Im Vorderen Pfannenstiel einkehren, dann runter an den See (Beispielsweise Seehafen Männedorf) und mit dem Schiff an Bürkliplatz.

…sagen wir mal 4 Stunden mit Gemütlichkeit?

 

2.

Pfäffikon ZH – Rosinli – Kempten – Pfäffikon ZH

Eine abwechslungsreiche Strecke: Erst geht’s durch den Wald (Junkholz / Buechholz), dann ein sanfter Aufstieg aufs Rosinli den Wald entlang, im Rosinli einkehren. Dann runter, durchs Chämtner Tobel und dann Richtung Pfäffikersee, dem Chämtnerbach entlang und am Römerkastell vorbei. Die Badi am Pfäffikersee ist eine der schönsten die wir kennen.

Hui…. ähm… 5 Stunden für Langsamgeher oder so. Einkehren eingerechnet.

 

3.

Felsenegg – Buchenegg – Albispass – Türlersee (auf dem FOTO)

Der Albisklassiker ohne Frys Tourihügel. Erst mit dem Zug nach Adliswil. Dann zur Talstation Felsenegg, dann mit der Seilbahn hoch. Dann Richtung Albispass, dort einkehren (Restaurant ist nicht so schön, dafür ist das Essen umso besser und man kann draussen sitzen). Dann runter an den Türlersee. Entweder baden oder umrunden, je nach Stand der Energiereserven. Mit dem Bus zurück nach Zürich.

Easy, kein Aufstieg. So ca. 3 Stunden.

 

4.

Wald – Bachtel – Wald

Schöne Rundwanderung, aber mit einigen tückischen Aufstiegen (aber alle im Wald). Beim Bahnhof Wald aus dem Zug und dann schnurstracks den Bachtel hoch – dann hat man’s hinter sich und die Aussicht oben ist es mehr als wert. Im Restaurant Bachtel-Kulm einkehren (gibt auch noch ein, zwei andere Möglichkeiten) und auf einer alternativen Route wieder runter nach Wald. Wanderkarte mitnehmen um sich die zeitlich passende Route auszusuchen!

Zeit je nach dem, aber 4 Stunden sollte man rechnen. Zwischenfrage: Wieso stösst man, wenn man nach kleineren Orten auf dem Land googelt, als erstes immer auf Fotos von Auto-Unfällen?

 

5.

Bauma – Hörnli – Bauma

Zum Schluss die Anstrengendste. Wobei das relativ ist: Das Hörnli ist zwar eine der höchsten Erhebungen des Kantons (die höchste ist das Schnebelhorn in Sichtweite des Hörnlis), aber wenn man bei Bündnern, Wallisern und auch Luzernern mit den 1’133 MüM prahlen will… Auch dieser Aufstieg liegt zu einem Grossteil im Wald und es gibt prächtige Alternativstrecken für rauf und runter. Eingekehrt wird natürlich im Restaurant Hörnli: Die Älpler-Hörnli sind klasse!

Fünf Stunden satt.

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Alex Flach

Autor: Alex Flach

Alex Flach (*1971) erblickte das Licht in der Klinik Bethanien in Zürich. Nach langen Jahren des Herumeierns bei Versicherungen und nach Erreichen der Bachelor-Würde in Ökonomie, kam er zum Schluss, dass ihm seine Freizeitgestaltung besser gefällt als der Arbeitsalltag und er beschloss, dass es eine feine Idee sei, seine Hobbys Schreiben und Clubbing zu kombinieren. Nachdem er einige Jahre für Medien wie das Forecast Magazin, das 20minuten, den Blick am Abend und natürlich KULT übers Ausgehen geschrieben hatte, erkannte er, dass Clubs bezüglich Medien zumeist ähnlich grosses Talent an den Tag legen, wie Erdferkel bezüglich Quantenmechanik - und dies obschon viele von ihnen ein Programm bieten, das eine regelmässige und umfangreiche Berichterstattung verdient.

Heute betreut Alex die Medienarbeit diverser führender Clubs in der deutschen Schweiz, darunter führende Locations wie das Hive (Zürich), der Nordstern (Basel), das Rok (Luzern), die Zukunft (Zürich) oder der Hinterhof (Basel). Zudem schreibt er im Tages Anzeiger eine wöchentliche Nightlife-Kolumne, ist wöchentlich Studiogast in der Sendung Friday Night von Jonas Wirz auf Radio 24, ist Chefredaktor der Drinks Schweiz, des offiziellen Organs der Schweizer Barkeeper Union, betreut seit Anbeginn die Kommunikation des tonhalleLATE-Projekts der Tonhalle-Gesellschaft Zürich und bildet neuerdings, und zusammen mit Marc Blickenstorfer, Zürich Tourismus-Exponenten in Sachen Nachtleben aus.

Kurzum: Seine Couch und sein Schreibtisch stehen exakt auf der Schnittstelle zwischen dem Schweizer Nachtleben und der Öffentlichkeit. Dass er bisweilen zum über die Stränge schlagenden Berserker werden kann, wenn die von ihm so geliebte Nachtkultur (selbstverständlich völlig zu Unrecht) angepöbelt wird, versteht sich da von selbst.

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