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Trump greift mit neuer Wahltaktik nach dem Präsidentenamt. (Der Wochenrückblick 40/2016)

US Presidential Erection 2016: Mit einer Änderung seiner Wahltaktik («Fuck Hillary») will Trump seinen Vorsprung auf Clinton ausbauen; die Polit-Experten aus Hollywood sind begeistert.

Der IS rüstet auf: Wie man in Geheimdienstkreisen munkelt, werden die Kämpfer und Selbstmordattentäter des Islamischen Staates demnächst mit Handys von Samsung ausgerüstet.

Unfriede: Der diesjährige Friedensnobelpreis geht an Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos Calderón, der mit den FARC-Rebellen einen Friedensvertrag ausgehandelt hatte, welchen das Volk an der Abstimmungsurne allerdings mierda fand.

Disruptive Markenführung: Der CEÖ (Chief Executive Ösi) der ‹Neuen Zürcher Zeitung› (NZZ) ruiniert den in 236 Jahren erarbeiteten Weltruf des Blattes als Qualitätszeitung schlagartig mit der erstmaligen Veröffentlichung eines seitenfüllenden Small-Penis-Car-Inserats auf der Frontpage; Tamedia gratuliert per E-Mail.

Politologen verblüfft: Wie Spanien beweist, funktioniert ein Staat auch ganz gut ohne Regierung.

Nach Gerichtsurteil: Bundeskanzler Erdogan verlängert den Ausnahmezustand in Deutschland wegen der causa Böhmermann um zwölf Monate.

FIFA: König Fussball Giovanni I. gebietet, dass die WM künftig so lange andauern möge, bis die EM wieder beginnt.

100 Jahre Dada: Eine Gruppe von Feminist*innenX färbt in zehn Zürcher Brunnen das Wasser rot, um auf die weibliche Menstruation hinzuweisen und gegen die «zu hohe Mehrwertsteuer auf Tampons» zu demonstrieren; Parteipräsident der Grünen stocksauer.

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Autor: Reinhold Weber

Reklamiker und Texter aus und in Züri, nachdem er gefühlte 20-mal umgezogen ist, u.a. nach Berlin, Düsseldorf, Frankfurt und Wien.

Reduzierte den Smart to the max, machte Media-Markt weniger blöd und blieb beim Tages-Anzeiger dran. Ist Namensgeber und Mitgründer von Blue Balls Music, die das „Blue Balls Festival“ in Luzern veranstaltet.

Verbringt seine Tage völlig unkorrekt und ausgegrenzt als partei- und konfessionsloser, heterosexueller Raucher/Fleischfresser/Nichtjogger/Oekosparlampenhasser. Spielt auf seiner alten Fender Stratocaster zu allem Übel auch noch am liebsten Negermusik.

Mag Texaner wie Billy Gibbons und Kinky Friedman. Ob die allerdings ihn mögen, ist glücklicherweise unbekannt.

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Interview mit einer Sängerin / Songwriterin

Ein honorarfreier Entwurf für deine künftige Markenwerbung, NZZ. (Bittebitte, gern geschehen.)