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Top 3 Basel: Ghostwriting for Pawlikowski.

Der urban american native Pawlikowski ist heute verhindert. Wahrscheinlich jagt er einem Rudel Windel-bewehrter Malstift-User hinterher. Jedenfalls hat er sich an den Goldrichtigen gewendet: Als offiziöses Megaphon von Hinterhof Bar und Nordstern kenne ich mich nicht nur super aus, sondern bin auch hart unbefangen.

 

Out Of Body am Samstag im Nordstern

Der Nordstern hat beschlossen, dass es weise sei, seinen exzellenten Residents wie Luis Cruz, Honoree und Oliver Aden eigene Partylabels in die Hände zu drücken. Und das ist es auch und nun ist die Reihe an Gianni Callipari und das hier ist seine Labelpremiere. Ich habe hart mit ihm um den entsprechenden Partytext gekämpft und er hat gemeint, dass der Partyname zwar ausserkörperliche Erfahrung bedeute, ihm mein Textvorschlag aber doch zu transzendental sei. Pfffff… ich freue mich aber trotzdem für ihn und spiele gar was von ihm, obschon hier auch Valentino Kanzyani spielt. So bin ich dann doch.

 

Hunee am Samstag in der Hinterhof… äh… Bar

Julian, Pippo, Lukas und Lukas bestehen darauf, dass ich überall Hinterhof Bar schreibe und nicht nur Hinterhof. Das ist zwar ihr gutes Recht, aber c’mon… Bar? Spätestens seit dem immobilitären Update in diesem Jahr (ach was… schon vorher) ist das doch keine Bar sondern sowas von einem Club… clubbiger geht gar nicht. Klar; hier kann man sich, und das ist für einen Schweizer Club tatsächlich eine Rarität, im grössten Jubeltrubel Cocktails ordern, aber c’mon… Bar? Ach was soll’s: Ist ihr Lokal. Und sie haben den grossartigen, phänomenalen und vorfreuwürdigen Hunee gebucht. Da darf man nicht so sein. Nachtrag: Pawlis Tops zu texten macht echt Spass! Endlich mal alte Hunde begraben.

 

Praslesh am Freitag im Elysia

Pawli hat mir gesagt, dass das unbedingt rein muss und da hat er auch recht: Alles Akustische was aus dem Umfeld des rumänischen Kollektivs a;rpia;r, seinerzeit geadelt von Ricardo Villalobos, purzelt, kann ohne vorheriges Horchen konsumiert werden – alles. Zudem: Adrian Martin macht im Elysia einen wirklich, wirklich guten Job. War mal mit Agi da und dieser Club ist echt das Hingehen und Staunen wert, nicht zuletzt wegen des beeindruckenden Soundsystems.

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Alex Flach

Autor: Alex Flach

Alex Flach (*1971) erblickte das Licht in der Klinik Bethanien in Zürich. Nach langen Jahren des Herumeierns bei Versicherungen und nach Erreichen der Bachelor-Würde in Ökonomie, kam er zum Schluss, dass ihm seine Freizeitgestaltung besser gefällt als der Arbeitsalltag und er beschloss, dass es eine feine Idee sei, seine Hobbys Schreiben und Clubbing zu kombinieren. Nachdem er einige Jahre für Medien wie das Forecast Magazin, das 20minuten, den Blick am Abend und natürlich KULT übers Ausgehen geschrieben hatte, erkannte er, dass Clubs bezüglich Medien zumeist ähnlich grosses Talent an den Tag legen, wie Erdferkel bezüglich Quantenmechanik - und dies obschon viele von ihnen ein Programm bieten, das eine regelmässige und umfangreiche Berichterstattung verdient.

Heute betreut Alex die Medienarbeit diverser führender Clubs in der deutschen Schweiz, darunter führende Locations wie das Hive (Zürich), der Nordstern (Basel), das Rok (Luzern), die Zukunft (Zürich) oder der Hinterhof (Basel). Zudem schreibt er im Tages Anzeiger eine wöchentliche Nightlife-Kolumne, ist wöchentlich Studiogast in der Sendung Friday Night von Jonas Wirz auf Radio 24, ist Chefredaktor der Drinks Schweiz, des offiziellen Organs der Schweizer Barkeeper Union, betreut seit Anbeginn die Kommunikation des tonhalleLATE-Projekts der Tonhalle-Gesellschaft Zürich und bildet neuerdings, und zusammen mit Marc Blickenstorfer, Zürich Tourismus-Exponenten in Sachen Nachtleben aus.

Kurzum: Seine Couch und sein Schreibtisch stehen exakt auf der Schnittstelle zwischen dem Schweizer Nachtleben und der Öffentlichkeit. Dass er bisweilen zum über die Stränge schlagenden Berserker werden kann, wenn die von ihm so geliebte Nachtkultur (selbstverständlich völlig zu Unrecht) angepöbelt wird, versteht sich da von selbst.

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