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Wie wird aus Asphalt Vielfalt? Der Park Platz Letten will leben!

Vor einem Jahr startete auf der Letten Brache (neben dem ehemaligen Bahnhof Letten) das Projekt Park Platz mit „Halt auf Verlangen“. Dahinter stehen junge QuartierbewohnerInnen aus Wipkingen und Umgebung, die den Wunsch haben, eine Art Versuchslabor zu kreieren, wo Ideen verwirklicht werden, welche an anderen Orten in dieser Stadt keinen Platz finden. Dies ohne kommerzielle Ziele, sondern mit dem Ideal, das Kollektiv und das Miteinander zu stärken.

Wo noch vor kurzer Zeit ein karger, asphaltierter Parkplatz ein Gefühl der Einöde verbreitete, entsteht zurzeit ein vielseitiger Treffpunkt. Schon bald soll eine platzeigene Beiz eröffnet werden. Daneben meint Natalja Burkhardt stolz, wurden schon einige Projekte umgesetzt, wie das kleine Musikfestival „Sur les Pavés la Plage“, eine offene Linol-Druckwerkstatt oder das Hauptquartier von „Bio für Jede“, ein Verein, der sich gegen Foodwaste stark macht. Der Park Platz dient als Plattform für Projekte, die durch die Eigeninitiative der StadtbewohnerInnen realisiert werden.

Die InitiantInnen haben das Ziel, das Areal so umzubauen, dass dieses das ganze Jahr für Menschen (auch mit Rollstuhl), nutzbar gemacht wird. Deshalb haben sie auf der Crowdfundingplattform vom Stadtnewsletter Ron Orp: 100-days.net eine Kampagne lanciert, mit dem Ziel 50‘000 CHF an Spenden zu erreichen.

Annika Trüb meint: „Wir waren überrascht, wie positiv das Quartier und die Stadt auf unser Projekt reagiert hat. Schon 143 Personen haben das Projekt unterstützt.“ Trotzdem meint Natalja Burkhardt, sei es für sie eine Zitterpartie, da das Geld nur ausbezahlt wird, wenn die Zielsumme erreicht wird (sonst geht das Geld zurück an die Spender).

Die nächste Sammel-Aktion ist ein Soli Kaffee-und-Kuchen mit Kinderprogramm am 7. Mai (Verschiebedatum 14. Mai).

Für weitere Details:
Park-Platz
Park-Platz Letten auf 100days

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Autor: Alex Flach

Alex Flach (*1971) erblickte das Licht in der Klinik Bethanien in Zürich. Nach langen Jahren des Herumeierns bei Versicherungen und nach Erreichen der Bachelor-Würde in Ökonomie, kam er zum Schluss, dass ihm seine Freizeitgestaltung besser gefällt als der Arbeitsalltag und er beschloss, dass es eine feine Idee sei, seine Hobbys Schreiben und Clubbing zu kombinieren. Nachdem er einige Jahre für Medien wie das Forecast Magazin, das 20minuten, den Blick am Abend und natürlich KULT übers Ausgehen geschrieben hatte, erkannte er, dass Clubs bezüglich Medien zumeist ähnlich grosses Talent an den Tag legen, wie Erdferkel bezüglich Quantenmechanik - und dies obschon viele von ihnen ein Programm bieten, das eine regelmässige und umfangreiche Berichterstattung verdient.

Heute betreut Alex die Medienarbeit diverser führender Clubs in der deutschen Schweiz, darunter führende Locations wie das Hive (Zürich), der Nordstern (Basel), das Rok (Luzern), die Zukunft (Zürich) oder der Hinterhof (Basel). Zudem schreibt er im Tages Anzeiger eine wöchentliche Nightlife-Kolumne, ist wöchentlich Studiogast in der Sendung Friday Night von Jonas Wirz auf Radio 24, ist Chefredaktor der Drinks Schweiz, des offiziellen Organs der Schweizer Barkeeper Union, betreut seit Anbeginn die Kommunikation des tonhalleLATE-Projekts der Tonhalle-Gesellschaft Zürich und bildet neuerdings, und zusammen mit Marc Blickenstorfer, Zürich Tourismus-Exponenten in Sachen Nachtleben aus.

Kurzum: Seine Couch und sein Schreibtisch stehen exakt auf der Schnittstelle zwischen dem Schweizer Nachtleben und der Öffentlichkeit. Dass er bisweilen zum über die Stränge schlagenden Berserker werden kann, wenn die von ihm so geliebte Nachtkultur (selbstverständlich völlig zu Unrecht) angepöbelt wird, versteht sich da von selbst.

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