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Ihr Kinderlein, kommet! (Die Woche 26/2017)

Homorepublik Deutschland: Lesbische und schwule Ehepaare dürfen jetzt afrikanische Kinder legal kaufen wie ganz normale heterosexuelle Füdlibürger auch; Volker Beck («Eine Entkriminalisierung der Pädosexualität ist angesichts des jetzigen Zustandes ihrer globalen Kriminalisierung dringend erforderlich») und Klaus Wowereit («Warm, aber sexy!») sind total aus dem Häuschen.

DDR: Derweil winkt der deutsche Bundeszentraltag das Socialmediazensurdurchsetzungsgesetz – von Medien und Öffentlichkeit unbemerkt – hintenrum, äh LOL, durch.

Abschied: Seine Majestät, König Helmut I von Europa, wird aufgrund seines ausdrücklichen Erlasses in seinem Geburtsort Strassburg von mehreren Dutzend Staatoberheuchlern abgedankt, danach von einer Ehrengarde der Bundeswehr nach Speyer, also ins deutsche Ausland verschifft, in Anwesenheit von laufenden Live-Fernsehkameras von hohen katholischen Würdenträgern besungen/beweihräuchert und daselbst neben dem Dom in Abwesenheit seiner Familie feierlich in die Geschichtsbücher verklappt.

Zürich: Da der z.Zt. erneut am Bein verletzte Stadtrat Filippo Leutenegger dauernd von der Vespa oder vom Velo fällt, fährt er jetzt per Taxi durch Zürichs 600 Baustellen ins Büro.

Irak: Ruinen von Mossul von der irakischen Armee glorreich zurückerobert.

GV-20: Die Regierung von Hamburg schickt 200 Berliner Polizisten*innenX in die Bundeshauptstadt zurück, weil sie einander unter freiem Himmel v*gelten, p*ppten und f*ckten.

Unser Dölf: Bei unserem Dölf, unserem Dölf ex Bundesrat Ogi, herrscht Freude über das Buch «Unser Dölf», in welchem 75 Autorinnen und Autoren zum 75. Geburtstag unseres Dölfs schreiben, was ihnen zu unserem Dölf eingefallen ist; der für das Buch «Unser Dölf» ursprünglich vorgesehene Buchtitel «Unser Adolf» wurde von unserem Dölf in weiser Voraussicht abgelehnt.

Ronaldo: jetzt neu mit Zwillingen.

 

 

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Autor: Reinhold Weber

Reklamiker und Texter aus und in Züri, nachdem er gefühlte 20-mal umgezogen ist, u.a. nach Berlin, Düsseldorf, Frankfurt und Wien.

Reduzierte den Smart to the max, machte Media-Markt weniger blöd und blieb beim Tages-Anzeiger dran. Ist Namensgeber und Mitgründer von Blue Balls Music, die das „Blue Balls Festival“ in Luzern veranstaltet.

Verbringt seine Tage völlig unkorrekt und ausgegrenzt als partei- und konfessionsloser, heterosexueller Raucher/Fleischfresser/Nichtjogger/Oekosparlampenhasser. Spielt auf seiner alten Fender Stratocaster zu allem Übel auch noch am liebsten Negermusik.

Mag Texaner wie Billy Gibbons und Kinky Friedman. Ob die allerdings ihn mögen, ist glücklicherweise unbekannt.

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