in

In Hamburg sind die Nächte lang. (Der Schwerpunkt der Woche 27/2017)

Toll: Die von der rot-grün regierten ehem. Freien und z.Zt. Hanselstadt Hamburg gehätschelten Alternativkulturschaffenden bedanken sich bei den Bürgerinnen und Bürgern geschlossen für das schöne G-20 Sommer-PR-Event mit kreativen Feuerwerken rund um die Alster; 20.000 Stadtflanierer mit bunten Luftballonen und lustigen Spruchbändern feiern trotz mehrerer Störaktionen durch schwarz uniformierte polizeiliche Spielverderber fröhlich mit.

Zuvorkommend: Die 300 Reisenden eines Sonderzuges aus Basel werden von ebensovielen Sicherheitskräften freundlich empfangen und zum Festplatz nach St. Pauli geleitet.

Eiskalt: Die Organistoren des Volksfestes «Welcome to Hell» beschweren sich vor den Kameras des NDR, dass das Wasser der fahrbaren Sprinkleranlagen nicht auf Körpertemperatur aufgewärmt war.

Solidarisch: Der Hamburger Polizeipräsident Ralf Martin Meyer bedankt sich bei allen freiwilligen Beobachtern und Handy-Reportern, die selbstlos zu einem reibungslosen Ablauf des Anlasses beigetragen haben.

Sozial: Mitbürger, deren Renault Twingo oder VW Polo durch Festfeuerwerk versehentlich vorzeitig aus dem Verkehr gezogen worden ist, erhalten gratis eine Monatsfahrkarte, gültig für sämtlichen öffentlichen Verkehrsmittel Hamburgs; dies teilt der 1. Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) mit.

Angela Merkel: Das internationale Stelldichein G-20 mit nur 500 Verletzten Polizeikräften und lediglich 100 inhaftierten Störern war sehr hilfreich.

Donald Trump: I love Angela so much, and isch bin ain Hamburger.

Gefällt dir dieser Beitrag?

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Autor: Reinhold Weber

Reklamiker und Texter aus und in Züri, nachdem er gefühlte 20-mal umgezogen ist, u.a. nach Berlin, Düsseldorf, Frankfurt und Wien.

Reduzierte den Smart to the max, machte Media-Markt weniger blöd und blieb beim Tages-Anzeiger dran. Ist Namensgeber und Mitgründer von Blue Balls Music, die das „Blue Balls Festival“ in Luzern veranstaltet.

Verbringt seine Tage völlig unkorrekt und ausgegrenzt als partei- und konfessionsloser, heterosexueller Raucher/Fleischfresser/Nichtjogger/Oekosparlampenhasser. Spielt auf seiner alten Fender Stratocaster zu allem Übel auch noch am liebsten Negermusik.

Mag Texaner wie Billy Gibbons und Kinky Friedman. Ob die allerdings ihn mögen, ist glücklicherweise unbekannt.

Facebook Profil

Animal Trainer: Grösser als die Pornoindustrie

…Höllenhunde auf den Fersen