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Was uns diese Woche ausser dem WEF noch so am Arsch vorbei ging. (Die Woche 4/2018)

Downunder Open: Der Schweizer Nationalheld Roger Federer ist angesichts des Preisgeldes von 4 Mio. AUS$ gerührt und geschüttelt.

EU: Die Pensionskasse für die Geringverdiener in Brüssel ist mit einem Saldo von minus 326 Mio. Euro bankrott und darf von den EU-Steuerzahlern saniert werden; jeder Rappen zählt!

Rücktritt: Die Aargauer Ständerätin Pascale Bruderer (SP) will nicht länger politisch belästigt werden.

Fassadenreinigung: Die Alice-Salomon-Hochschule in Berlin will ein Œuvre der Weltliteratur, das tiefschürfende Fassadengedicht von Eugen Gomringer „Alleen / Alleen und Blumen / Blumen / Blumen und Frauen / Alleen und Frauen / Alleen und Blumen und Frauen / und ein Bewunderer“ übermalen, weil es frauenfeindlich und sexistisch sei; über den korrekten Farbton*inX wird noch gestritten.

Baukunst: Stuttgart 21 (2,5 Mia.) ist jetzt Stuttgart 25 (8,2 Mia.).

Studie: Wissenschafter in Grossbritannien fanden heraus, dass ein mit Ei, Speck und Wurst belegtes Sandwich gleich viel CO2 produziert wie ein Kleinwagen auf einer Strecke von 19 Kilometern; vom Verzehr von Automobilen sei deshalb dringend abzuraten.

Unfälle und Verbrechen: Dank der Einführung des Nullzinses hat die Schuldenrepublik Deutschland 290 Mia. Zinsen sparen können, was dem Mittelstand und den Kleinanlegern zugute komme; dies sagte EZB-Pate Mario Draghi am Rande eines Arbeits-Dinners im Hotel Adlon in Berlin.

Ministersondierungs-Vorsondierungsgespräche: Laut einer repräsentativen Umfrage von DIE WELT wollen 74 Prozent der Wähler und 59 Prozent der SPD-Wähler Martin Schulz, den Mann, der „Ich-werde-Bundeskanzler-der-Bundesrepublik-Deutschland“ nicht geworden ist, nicht als Minister; Andrea Nahles: „Ein Anschlag auf die Demokratie!!!“

Megatrends: Nach Planking, Ice Bucket-Challenge, Je suis Charlie und #metoo vergiftet man sich jetzt sozial medial mit Waschmaschinen-Tabs – cool.

Ingvar Kamprad: R   P.

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Autor: Reinhold Weber

Reklamiker und Texter aus und in Züri, nachdem er gefühlte 20-mal umgezogen ist, u.a. nach Berlin, Düsseldorf, Frankfurt und Wien.

Reduzierte den Smart to the max, machte Media-Markt weniger blöd und blieb beim Tages-Anzeiger dran. Ist Namensgeber und Mitgründer von Blue Balls Music, die das „Blue Balls Festival“ in Luzern veranstaltet.

Verbringt seine Tage völlig unkorrekt und ausgegrenzt als partei- und konfessionsloser, heterosexueller Raucher/Fleischfresser/Nichtjogger/Oekosparlampenhasser. Spielt auf seiner alten Fender Stratocaster zu allem Übel auch noch am liebsten Negermusik.

Mag Texaner wie Billy Gibbons und Kinky Friedman. Ob die allerdings ihn mögen, ist glücklicherweise unbekannt.

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