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Top 5 Zürich: Draussen und drinnen

Das Wochenende wird meteorologisch wunderprächtig. Gilt aber auch für das Programm in den Clubs: Büxe, SpaceMonki, Zukunft, Hive, Härterei, Supermarket, Gonzo, Amboss Rampe, Klaus und Kollegen geben gerade Vollgas und zwar richtig. Also kommt es auf die richtige Mischung an (und beim einen oder der anderen wohl auch auf die Selbstbeherrschung). Da helfen wir doch gerne.

 

Ah ja… Rundfunk.fm ist jetzt übrigens auch auf. Infos gibt’s hier: Rundfunk.fm. Lexi, Sinan & Co. haben dafür gesorgt, dass man da auch schön draussen sitzen kann.

 

Freitagabend: 20 Jahre Turntablerocker und Adana Twins im Hive

2001 war’s oder so. Wir, vier Jungs, waren vom Regisseur Michi Steiner an die Premiere seines Films „Spital in Angst“ im Rahmen des Filmfestivals Locarno eingeladen. Da sind wir auch hin. Mit dem Auto. Auf der ganzen Fahrt runter haben wir uns mit dem Turntablerocker-Remix von Sinclars „Ich rocke“ zugeballert und mitgesungen bis wir heiser waren. Nach der Party sind wir dann am Morgen direkt zurückgefahren, abermals unter Ich rocke-nonstop-Beschallung. An die Party mag ich mich nicht mehr erinnern, aber an alles was mit dem Turntablerocker-Edit zu tun hat sehr wohl. Macht auch heute noch Spass.

 

Samstagnachmittag: 2 Stunden lang aufm Höngger- und Käferberg rumwatscheln

Ich habe mir diese Schrittzähler-App runtergeladen, die schlechtes Gewissen-App schlechthin: Erst wenn man die 10‘000 Schritte erreicht hat wird der Balken grün. Dafür muss man so circa 2 Stunden lang lockeren Schrittes durch die Botanik federn. Im Wald hinter dem Restaurant Waid geht das ganz wunderprächtig und atemberaubende Ausblicke kriegt man gratis dazu. Das Schönste aber ist: Egal was das Wochenende noch an Feierei mit Alkohol bereithält… man hat was getan. Einkehren kann man (selbstverständlich) in der Waid.

Die Waid

 

Samstagabend: Drinknippen und Sonnenuntergangblinzeln vor dem Vagabundo

Unser Freund Temo Sayin spielt hier neuerdings an den Donnerstagen. Heute nicht. Macht aber nicht allzu viel: Vor dem Vagabundo ist es immer schön, auch wenn gerade keiner Hand an die Platten legt. Unsere Getränke-Empfehlung: O’Donnell Moonshine Bitter Rose mit Tonic Water – noch sommerlicher geht irgendwie nicht. Und supernette Menschen trifft man hier auch immer.

Vagabundo

 

Freitagnacht im Klaus: Melisma Labelnacht

Dani Casarano und Felipe Valenzuela sind die Meister von Melisma, einem international aktiven Label. Sie beide sind beispielsweise regelmässig im Club der Visionäre zugange, nicht eben die schlechteste Adresse in der Welt unter der Discokugel. Da nur ein bisschen klausen nie geht: Für den Samstagmorgen unbedingt eine Sonnenbrille mitnehmen. Oder gleich da bleiben: Klaus steht ab heute Freitagabend bis Sonntagmorgen durchgehend zu Verfügung.

 

Sonntag (je nach Party-Schaden): Wundertüte oder Brunch im Rieterpark/Brunch bei Yannick

Wer sich abends zuvor noch nicht nachhaltig abgeschossen hat, der geht an die Wundertüte. Dort spielen Genti, Rrrron, Quitim, Mano Santo, Matt Manik und Bonny mit Clyde. Gilt natürlich auch für jene die immer noch dran sind. Aussehen dürfte das dann wie aufm Beitragsbild (einfach ohne Hase) Alle „genug ist genug“s könnten ja was machen, was sie schon immer mal tun wollten, was sie aber immer vor sich hergeschoben haben: Picknick-Korb mit allerlei Leckereien für einen Brunch plus ein paar liebe Mitmenschen packen, dann mit dem 7ner Tram zum Rieterpark fahren und sich dort auf die Wiese setzen. Wem das zuviel Aufwand ist für einen Sonntag: Yannick aka AndHazel aka Kynnica Pilupner macht auch einen Brunch. Eigentlich nur mit seiner Freundin, aber wer sich dazugesellen möchte, kann ihm eine fb message schreiben.

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Autor: Alex Flach

Alex Flach (*1971) erblickte das Licht in der Klinik Bethanien in Zürich. Nach langen Jahren des Herumeierns bei Versicherungen und nach Erreichen der Bachelor-Würde in Ökonomie, kam er zum Schluss, dass ihm seine Freizeitgestaltung besser gefällt als der Arbeitsalltag und er beschloss, dass es eine feine Idee sei, seine Hobbys Schreiben und Clubbing zu kombinieren. Nachdem er einige Jahre für Medien wie das Forecast Magazin, das 20minuten, den Blick am Abend und natürlich KULT übers Ausgehen geschrieben hatte, erkannte er, dass Clubs bezüglich Medien zumeist ähnlich grosses Talent an den Tag legen, wie Erdferkel bezüglich Quantenmechanik - und dies obschon viele von ihnen ein Programm bieten, das eine regelmässige und umfangreiche Berichterstattung verdient.

Heute betreut Alex die Medienarbeit diverser führender Clubs in der deutschen Schweiz, darunter führende Locations wie das Hive (Zürich), der Nordstern (Basel), das Rok (Luzern), die Zukunft (Zürich) oder der Hinterhof (Basel). Zudem schreibt er im Tages Anzeiger eine wöchentliche Nightlife-Kolumne, ist wöchentlich Studiogast in der Sendung Friday Night von Jonas Wirz auf Radio 24, ist Chefredaktor der Drinks Schweiz, des offiziellen Organs der Schweizer Barkeeper Union, betreut seit Anbeginn die Kommunikation des tonhalleLATE-Projekts der Tonhalle-Gesellschaft Zürich und bildet neuerdings, und zusammen mit Marc Blickenstorfer, Zürich Tourismus-Exponenten in Sachen Nachtleben aus.

Kurzum: Seine Couch und sein Schreibtisch stehen exakt auf der Schnittstelle zwischen dem Schweizer Nachtleben und der Öffentlichkeit. Dass er bisweilen zum über die Stränge schlagenden Berserker werden kann, wenn die von ihm so geliebte Nachtkultur (selbstverständlich völlig zu Unrecht) angepöbelt wird, versteht sich da von selbst.

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