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G7 = G0. (Die Woche 23/2018)

Gipfeltreffen: Sechs kleine Ne*erlein, hauen auf den grossen ein, da rülpst der grosse keck, dann war‘n sie alle weck. (Aus: «Ten little Injuns», Septimus Winner, 1868, übersetzt von bing.)

Volksabstimmung: Die Schweiz will kein Vollgeld und nur noch von einheimischen Casinos sowie vom Staat abgezockt werden, der Kanton Wallis will keinen winterolympischen Doping-Grossanlass im Jahr 2026, und die Gemeinde Muhen (AG) genehmigt den Kredit für den Ausbau der Wasserleitungen und des Elektrizitätsnetzes in der Leinstrasse.

Österreich: Bundeskanzler Sebastian Kurz kündigt an, auslandfinanzierte Moscheen zu schliessen und Imame auszuweisen, die sich nicht an die Gesetze halten; der osmanische Grosswesir Recep Erdogan Pascha droht mit der Belagerung Wiens.

Gleichgeschlechtliche Verkehrsampeln: Die Stadt Frankfurt/Main feiert ihre erste Schwampel; Transsexuelle fordern Trampeln.

Basteln mit Zahlen: Auf Anregung von Bundesjustizgouvernante Simonetta Sommaruga weiss das Bundesamt für Statistik nachträglich nicht mehr so genau, wie viele kriminelle Asylbewerber als Härtefälle im Land bleiben durften; andere Zahlen würden in den nächsten Monaten neu erarbeitet.

Ablasshandel: Die Deutschrapper Kollegah und Farid Bang („Mein Körper definierter als von KZ-Insassen“) besuchen reumütig das Konzentrationslager Auschwitz; die tote Hose Campino möchte daraufhin seinen Echo zurück haben.

Pleite: Die auch finanziell bankrotte 15,5 Prozent-Partei SPD drängt auf 15 Prozent höhere staatliche Parteizuschüsse; sagt der Bundestag bätschi?

Mund auf: Gemäss Bundestags-Vizepräsidentin Claudia Roth (grün) darf im Bundestag nicht geschwiegen werden, weil Parlament und nicht Schweigekloster; der neulich ebenfalls schweigende Schweizer Nationalrat Andreas Glarner (SVP, graues Kopfhaar, blaues Mundpflaster) beklagt, dass die AfD ihn dauernd ungefragt ungeniert nachäffe.

Mund zu: Daniel Leupi, grüner Zürcher Stadtrat und Vermieter von familieneigenen Sozialwohnungen ab 5.000.-, will kritische Parteikolleg*innenX mit der Drohung mundtot zu machen, ihnen das kostenlos zur Verfügung gestellte Partei-E-Velo wegzunehmen.

Medienlandschaft: Mangels Französischkenntnissen des zentralen Newsrooms in Zürich stellt Tamedia die Printausgabe von LE MATIN ein; die digitale Ausgabe werde, unterstützt durch ein Online-Übersetzungsbüro in Mumbai, weiterhin erscheinen.

Fashion & Style: Kim Jong-un und Donald Trump sind in Singapur eingetroffen, um über die Annäherung ihren Frisuren (Undercut vs. Overlay) zu beraten; Abschlussresolution (inkl. Fotos) demnächst in «Blick am Abend», DER SPIEGEL und DIE BUNTE.

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Autor: Reinhold Weber

Reklamiker und Texter aus und in Züri, nachdem er gefühlte 20-mal umgezogen ist, u.a. nach Berlin, Düsseldorf, Frankfurt und Wien.

Reduzierte den Smart to the max, machte Media-Markt weniger blöd und blieb beim Tages-Anzeiger dran. Ist Namensgeber und Mitgründer von Blue Balls Music, die das „Blue Balls Festival“ in Luzern veranstaltet.

Verbringt seine Tage völlig unkorrekt und ausgegrenzt als partei- und konfessionsloser, heterosexueller Raucher/Fleischfresser/Nichtjogger/Oekosparlampenhasser. Spielt auf seiner alten Fender Stratocaster zu allem Übel auch noch am liebsten Negermusik.

Mag Texaner wie Billy Gibbons und Kinky Friedman. Ob die allerdings ihn mögen, ist glücklicherweise unbekannt.

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