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Ehem. Sozi feiert Hochzeit in der ehem. DDR. (Die Woche 41/2018)

Berlin: Unter dem Motto «Sozialismus überwinden» feiern Kim und Gerhard Schröder ihre Vermählung im Palaissaal des Berliner *****-Hotels Adlon zusammen mit 150 geladenen A-, B- und Gazpromis; ihre Flitterwochen wollen die beiden in Sachsen verbringen, um Neonazis, Antifas und das Goethedenkmal in Leipzsch zu besichtigen.

#usa: In den Vereinigten Staaten kann man Bundesrichter werden, obschon man von #metoo vergewaltigt worden ist.

Skripal-Affäre: In der Schweiz werden mehrere international gesuchte mutmassliche russische Agenten verhaftet; Wladimir Putin stellt richtig, es handle sich um unbescholtene Geschäftsleute, die im Kanton Bern in die biodynamische Züchtung von Erdbeeren investieren wollten.

Nobel: Der Preis für Literatur wird dieses Jahr nicht vergeben, da als Leiter der Literaturkommission noch immer ein neuer qualifizierter Busengrapscher gesucht wird.

Sauberes Internet: Wer in der Türkischen Demokratischen Republik (TDR) gegen die Richtlinien des deutsch-türkischen Doppelbürgers Recep Erdogan verstösst, wird nicht von Facebook ge-, sondern von der Polizei eingesperrt; verboten ist insbesondere Journalismus sowie das Abbilden von Küssenden.

Schattenwirtschaft: Auf dem Zürcher Eventplatz Bellevue fallen nicht bloss amtl. geprüfte Sonnenschirme um, sondern neuerdings auch die dort zur partiellen Beschattung gepflanzten Jungbäume; ob diese zu wenig Wasser abbekommen haben oder zu viel Urin, wird zurzeit anlässlich einer drei-wöchigen Retraite von Grün Zürich (ehem. Gartenbauamt) erörtert.

Vermischtes: Hillary Clinton (ohne Dirndl) in Begleitung von Bill (bayer. Kniebundlederhose m. gr. m. Hirschen besticktem Latz, ostbayr. Arschnaht u. seitl. Messertasche) besuchen die Wies‘n in München, um an einer Mass zu nippen; Teresa May vollführt vor den versammelten Tories ein Veitstänzchen; der Aargauer Ständerat Cédric Wurst ziert die Frontseite der Weltwoche; der Influencer Donald Trump betreibt Product Placement für chlorgebleichtes Toilettenpapier (dreilagig).

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Autor: Reinhold Weber

Reklamiker und Texter aus und in Züri, nachdem er gefühlte 20-mal umgezogen ist, u.a. nach Berlin, Düsseldorf, Frankfurt und Wien.

Reduzierte den Smart to the max, machte Media-Markt weniger blöd und blieb beim Tages-Anzeiger dran. Ist Namensgeber und Mitgründer von Blue Balls Music, die das „Blue Balls Festival“ in Luzern veranstaltet.

Verbringt seine Tage völlig unkorrekt und ausgegrenzt als partei- und konfessionsloser, heterosexueller Raucher/Fleischfresser/Nichtjogger/Oekosparlampenhasser. Spielt auf seiner alten Fender Stratocaster zu allem Übel auch noch am liebsten Negermusik.

Mag Texaner wie Billy Gibbons und Kinky Friedman. Ob die allerdings ihn mögen, ist glücklicherweise unbekannt.

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