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Der Blutige Pfad Gottes 2 – Fortsetzung mit Blut und Blei

Vor zwanzig Jahren erschien Der Blutige Pfad Gottes (im Original: The Boondock Saints) und gehört mittlerweile zu den ultimativen Actiontipps abseits des Mainstreams. Es dauerte eine Dekade bis Regisseur und Autor Troy Duffy sich um eine Fortsetzung bemühte.

Inhalt:
Die MacManus-Brüder (Sean Patrick Flanery, Norman Reedus) haben sich mit ihrem Vater (Billy Connolly) in den hintersten Winkel Irlands zurückgezogen. Als sie erfahren, dass in Boston ein Pfarrer umgebracht wurde und dies ihnen angehängt wird, fliegen die Brüder in die USA zurück – im Wissen, dass dies eine Falle ist…

Aus Kostengründen wurde der vorliegende zweite Teil mit einem Budget von 8 Mio. Dollar komplett in Kanada gedreht.

Was positiv auffällt, die Besetzung, die zum grössten Teil aus Leuten besteht, die schon im ersten Teil mitspielten. Mit einer schwerwiegenden Ausnahme. Willem Dafoe ist (so gut wie) nicht mehr mit von der Partie. Sein Part übernimmt Julie Benz als weibliche FBI-Agentin. Und hier gleich der grösste Negativpunkt des Films: Benz nervt. Ihr Akzent nervt, ihr wannabe-cooles Auftreten nervt. Dafür spielen die übrigen Darsteller toll auf. Man merkt, die Leute hatten Freude bei diesen Dreharbeiten und diese Spielfreude ist zu jeder Filmsekunde spürbar.

Sean Patrick Flanery und Norman Reedus passten immer noch perfekt in ihre Rollen. Obwohl ein wenig älter und weniger agil wirkend (Flanery hat nen kleinen „Seagal-Ansatz“ bekommen), räumen die beiden bei den Bad Guys auf, dass es dem Blut-Fan eine wahre Freude ist. Billy Connolly hat auch hier wieder einige Szenen auf den Leib geschrieben bekommen, in denen er allen die Show stiehlt. David Ferry, Brian Mahoney und Bob Marley als Detectives Duffy, Dolly und Greenly sind ebenfalls wieder mit von der Partie. Neu dabei sind Clifton Collins Jr. und Biker-Legende Peter Fonda.

Fazit: Der Blutige Pfad Gottes 2 ist eine wahre Freude. Bemängeln kann ich nur die Abwesenheit Willem Dafoes. Ob da ein dritter Teil folgen wird steht in den Sternen.

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Autor: Dominik Hug

Mitdreissiger. Basler. Auch im Erfolg stets unzufriedener FCB-Fan. Filmkritiker. Leidenschaftlicher Blogger. Strassensportler. Apple User. Hat eine Schwäche für gute Düfte. Liest eBooks. Hört gerne Rockmusik. Fährt einen Kleinstwagen. Geht gerne im Ausland shoppen. Herzkalifornier. Hund vor Katze. Hat immer eine Sonnebrille dabei. Gelegentlicher XBox-Zocker. Hat 2016 überlebt.

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