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Gefallene Helden: Aron Eisenberg

Er war ein ganz grosser, trotz einer Körpergrösse von nur 152 cm. Aron Eisenberg wurde am 6. Januar 1969 in Hollywood geboren. Bereits früh hatte er körperliche Beschwerden und benötigte mit 17 Jahren ein Nierentransplantat.

Ende der achtziger Jahre begann seine TV-Karriere. Erste Auftritte TV-Produktionen wie Straight Up, Parker Lewis oder Wunderbare Jahre folgten.

1993 startete die dritte Star Trek-Serie Deep Space Nine. Darin ergatterte sich Aron die Rolle des Ferengi Nog, der zum besten Freund des Sohns des Stationskommandanten wurde und später vom Problemkind zum Vorzeigeoffizier der Sternenflotte mutierte. Eisenberg war offiziell nur ein Gaststar der Show, brachte es aber auf 40 Episoden, in denen er auftreten konnte.

Eisenberg blieb dem Trek-Franchise treu. Ein weiterer Gastauftritt in Star Trek: Voyager folgte, zudem war Eisenberg oft für Fanproduktionen zu haben. Im letzten Jahr war er in der durch Crowdfunding finanzierten Produktion What we left behind zu sehen, in welcher die Produzenten von Deep Space Nine eine mögliche achte Serienstaffel besprechen. Darin betonte Eisenberg ein weiteres Mal, wie wichtig ihm dieses Franchise war und wie sehr Star Trek sein Leben verändert hatte.

Die Schauspielerei wurde für Eisenberg unwichtiger. Er fokussierte sich vermehrt auf die Fotographie und eröffnete vor einigen Jahren eine Gallerie. Körperlich hatte Eisenberg wohl öfters zu leiden. Im Dezember 2015 musste Eisenberg sich eine weitere Nierentransplantation unterziehen. Dank Aufrufe auf Facebook konnte damals eine Spenderin gefunden werden.

Am 21. September 2019 verstarb Aron Eisenberg nach kurzer Krankheit. Er hinterlässt seine Frau Malissa Longo und seine beiden Kinder Nicolas und Christopher. Was für ein Scheisstag.

 

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Dominik Hug

Autor: Dominik Hug

Mitdreissiger. Basler. Auch im Erfolg stets unzufriedener FCB-Fan. Filmkritiker. Leidenschaftlicher Blogger. Strassensportler. Apple User. Hat eine Schwäche für gute Düfte. Liest eBooks. Hört gerne Rockmusik. Fährt einen Kleinstwagen. Geht gerne im Ausland shoppen. Herzkalifornier. Hund vor Katze. Hat immer eine Sonnebrille dabei. Gelegentlicher XBox-Zocker. Hat 2016 überlebt.

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