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Internetz-Kommune baff: Friedens-Nobelpreis geht an alten schwarzen Mann. (Die Woche 42/2019.)

Überraschung. Wie das Nobelkomitee mitteilt, geht der Friedensnobelpreis dieses Jahr an den äthiopischen Ministerpräsidenten Abiy Ahmed (44), weil diese Auszeichnung für Menschen vorgesehen sei, die Frieden stiften; und nicht Unfrieden.

Livestream. Im Norden Syriens ist der Teufel los.

Judenhass. Mit dem Nichtstun von Politik, Verfassungsschutz, Justiz und Polizei hat der Terroranschlag eines Neonazis in Halle nichts zu tun; betonen Politik, Verfassungsschutz, Justiz und Polizei.

Job Sharing. Nachdem Rechercheure des Tages-Anzeigers der Luzerner Polizei die Arbeit abgenommen haben, ermittelt nun die Staatsanwaltschaft gegen den Krienser Männer-dürfen-Frauen-schlagen-Imam; dieser wäscht seine Fäuste in Unschuld.

Naturfreund. An seinem 67. Geburtstag wandert Wladimir Putin friedlich durch die sibirische Taiga, plückt Blumen, sammelt Pilze und brät abends am Campfeuer die Hanswürste von NATO und EU.

Schlagbaumsterben. Die EU-Kommission ermahnt Deutschland, die Grenzkontrollen sofort wieder abzuschaffen; die fünf Grenzpolizisten atmen auf.

Jesus-Sandalen. Der amerikanische Plastikturnschuh-Hersteller NIKE kündigt ein limitiertes Modell an, in dessen Sohlen sich echtes Weihwasser befindet; die neue Kreation heisst «Jesus Shoe», ist weiss wie ungeschmolzener Schnee, kostet 3.000 Dollar und kann, wenn aus der Mode gekommen, nachhaltig in der Hl. Quelle von Lourdes entsorgt werden.

Politfolklore. Die Regierungschefin von Meck-Po Manuela Schwesig (SPD) und Ministerpräsident von Thüringen Bodo Ramelow (SED) halten erneut und nachdrücklich fest, die DDR sei kein Unrechtsstaat gewesen, sondern lediglich eine Diktatur; die 80 Millionen Genossinnen und Genossen der Bundesrepuplik Deutschland hätten dies unverzüglich zur Kenntnis zu nehmen.

Nebenwirkungen. Ein US-Gericht hat einem Kläger im Prozess gegen einen Pharmakonzern 7,3 Milliarden Dollar zugesprochen, weil ihm nach der Einnahme eines Antidepressiva Brüste gewachsen seien; Shopping-King Guido Kretschmer: „Sollte für die Anschaffung einer schönen Kollektion von Chanel-BHs ausreichen.“

Hygge (1). Statt überflüssige Gesetze zu beschliessen, lacht das Dänische Parlament sich minutenlang über einen Kamelbullen krumm, der eine Elefantendame liebt; der für alles zuständige Deutsche Bundesminister Heiko Maas: „Das schadet der Demokratie, spaltet die Gesellschaft und gefährdet die Zukunft Europas.“

Hygge (2). Die Fussballgiganten Dänemarks bezwingen die Kamele der Schweizer Nationalelf mit 0:1 Toren; Kønigin Margrethe II. (mit Zigårette) very åmused.

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Autor: Reinhold Weber

Reklamiker und Texter aus und in Züri, nachdem er gefühlte 20-mal umgezogen ist, u.a. nach Berlin, Düsseldorf, Frankfurt und Wien.

Reduzierte den Smart to the max, machte Media-Markt weniger blöd und blieb beim Tages-Anzeiger dran. Ist Namensgeber und Mitgründer von Blue Balls Music, die das „Blue Balls Festival“ in Luzern veranstaltet.

Verbringt seine Tage völlig unkorrekt und ausgegrenzt als partei- und konfessionsloser, heterosexueller Raucher/Fleischfresser/Nichtjogger/Oekosparlampenhasser. Spielt auf seiner alten Fender Stratocaster zu allem Übel auch noch am liebsten Negermusik.

Mag Texaner wie Billy Gibbons und Kinky Friedman. Ob die allerdings ihn mögen, ist glücklicherweise unbekannt.

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