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«Poor Dogs» – der neue Roman von Ute Cohen

Vor zwei Jahren ist «Satans Spielfeld» erschienen, der erste Roman von KULT-Autorin Ute Cohen. Dieses Buch hat viel Aufsehen erregt, weil Cohen ihr finsteres Thema, den sexuellen Missbrauch an einem pubertierenden Mädchens, so ganz anders geschildert hat als man es gewohnt ist: Forsch, gnadenlos, eingebettet in die Welt der bayrischen Provinz der 1970er Jahren. Dabei blieb Cohens Sprache glasklar, verurteilte nicht, wurde gleichzeitig aber auch nie pornografisch. Sie blieb dokumentarisch und dabei so gnadenlos wie die Ereignisse, die sie schilderte. Ein grosses Buch.

Nun ist der zweite Roman von Ute Cohen in der Pipeline: «Poor Dogs». Ein schwarzer, eleganter, überraschend sinnlicher Psychothriller aus der Welt der Unternehmensberatung, vollgesogen mit Realität. Mondän, cool, weltläufig, lakonisch und böse. Gleichzeitig ganz kalt und heiß erzählt. Alles unterliegt der Kosten-Nutzen-Rechnung, das ganze Leben wird zum Business, mit Portfolio-Techniken im Griff gehalten. Zitat: «Sex war auch nichts anderes als Körperpflege mit einem mal mehr, mal weniger brauchbaren Mittel.» Oder: «Drei Frauen, drei Funktionen, drei Wege zum Erfolg.»

«Poor Dogs» kann bereits vorbestellt werden, bei amazon.de. Unter folgendem Link:

https://www.amazon.de/Poor-Dogs-Ute-Cohen/dp/3902711876/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&keywords=ute+cohen+poor+dogs&qid=1573631939&sr=8-1

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Christian Platz

Autor: Christian Platz

Lebt in Basel. Arbeitet überall. Reist recht viel. Vor allem nach Asien. Und in den Deep South der USA. Verdient sein Geld seit über einem Vierteljahrhundert mit Schreibarbeiten. Vorher hat er als Pfleger in einer Irrenanstalt gewirkt. Hat mehrere Bücher veröffentlicht. Spielt seit 40 Jahren fanatisch Gitarre, zwischendurch singt er auch noch dazu. Schreibt unter anderem für Kult. Ist manchmal gut aufgelegt. Manchmal schlecht. Meistens so mittel. Sammelt Bücher, CDs, Filme, Artefakte. In einem psychisch leicht auffälligen Ausmass. Verfügt, bezüglich der Dinge, die er sammelt, über ein lexikalisches Wissen. Platz ist einerseits ein Wanderer auf dem Pfad zur linken Hand. Andererseits Neofreudianer mit Waffenschein. Liebt Blues und Voodoo, Rock'n'Roll und die schwarze Göttin Kali. Trinkt gerne Single Malt Whisky aus Schottland. Raucht Kette. Ist bereits über 50 Jahre alt. Macht einstweilen weiter. Trotzdem wünscht er nichts sehnlicher herbei als die Apokalypse.

WARNHINWEIS:
Dieser Mann tritt manchmal als katholischer Geistlicher auf, stilecht, mit einem besonders steifen weissen Kragen am Collarhemd. Dies tut er in gänzlich irreführender Art und Weise und ohne jegliche kirchliche Legitimation. Schenken Sie ihm - um Gottes Willen - keinen Glauben. Lassen Sie sich nicht von ihm trauen, ölen oder beerdigen. Lassen Sie sich von ihm keinesfalls Ihre Beichte abnehmen. Geben Sie ihm lieber Ihr Geld.

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