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High mit Chef Gaston: «Ragazze» Part Two of Three

Heisse Models, gräulich-grüne Fertiggerichte und eine dynamische Marketing-Offensive der Poldi-Gigamärkte. Die kleine Geschichte von einem italienischen Schauspieler und einem erfundenen Gourmetkoch und einem Effizienzfertiggericht.

Im Studio erstrahlte blaues Licht, die Scheinwerfer schienen hell bis nach Aussen, so dass ich mir die Zeit fehlte, Adrian die Gegenfrage zu stellen, was er denn bei der Geschichte mit Chef Gaston eigentlich schaukeln würde, da er einfach auf seinem Ledersessel hockte und sinnlose Telefonate führte. Schwierig zu sagen, warum es mir so schwer fiel, gegenüber Adrian fairer zu sein. Immerhin hatte er mir den Job vermittelt, es war zwar ein Scheissjob gewesen, aber er hatte seine Beziehungen spielen lassen und ich würde immerhin die Miete aufbringen und mir etwas Rotwein leisten können.

Als ich reinkam, stand der Chef schon hinter dem riesigen Herd, schmiss unnatürlich aussehende Fleischbrocken in einen riesigen Topf, während die Bikini-Damen, alle fast zwei Köpfe grösser, um ihn herumwuselten und ihm Zutaten reichten, die es um «Boeuf Bouriginon» zu kochen gar nicht brauchte. Das Studiolicht beleidigte die Augen, die Kameras glitten vom Computer gesteuert auf Schienen hin und her und sogar ein Kran filmte von oben die Pampe, die in dem Topf köchelte. Der Regisseur hockte zusammengesunken neben den Anzügen, die fleissig vor sich hin nickten und ab und zu einem Nachbarn etwas zumurmelten.

Da Chef Gaston die Kelle fast nicht in den Topf hieven konnte, da er schlicht zu klein für den riesigen Herd war, wurde die Sache mit den Zutaten, den Damen im Bikini schmerzhaft oft wiederholt. Eigentlich hätte selbst dem grössten Marketing-Positivisten allmählich klar werden müssen, dass das Szenario hier nicht funktionierte und selbst der abgelöschteste Fernsehzuschauer auch beim kürzesten Spot klar erkennen würde, dass Chef Gaston zwar mit begeisterter Miene eine ganze Zwiebel von einer hübschen Assistentin lächelnd entgegenzunehmen vermochte, er aber, sobald es hinter die Töpfe ging, völlig verloren war, nicht nur was den Umgang mit dem Kochlöffel anging, sondern er schien nicht die leiseste Ahnung zu haben, wieso Zwiebeln überhaupt existierten. Der letzte Philister konnte ohne weiteres erkennen, dass dieser Mann unter Kochen verstand, dass man dem Oberkellner in einem edlen Restaurant eine möglichst viel abgeänderte Bestellung in den Block diktierte.

«Miami, Action», sagte der Marketing-Anzug verzweifelt, es war spät geworden. Der verpeilte Regisseur schien nur noch Momente davon entfernt zu sein, endgültig von seinem Regie-Stuhl zu rutschen, während sich die Poldi-Marketing-Dame Anna-Lara Sorgen darüber machte, ob man für das halbe Dutzend leichtbekleidetete Models einen zweiten Tagesansatz zahlen müsse. «Die sind teuer, weisst du, sehr teuer, teurer als du», sagte sie hochnäsig und deutete damit an, sie hielte meine Arbeit für schlecht und mein Honorar für verschwendet. Nie hätte ich diese Mails versenden dürfen: Grundgesetz im Marketing, es war verpönt über Dinge nachzudenken, obwohl es es wohl kaum als echtes Nachdenken durchgehen konnte, dass ein Gourmetkoch mit empfindlichen Gaumen und einem Spitzenrestaurant kaum einen Grund hatte – mitsamt der Kochhaube aus einem Hubschrauber zu springen. Eigentlich hätte sich Anna-Lara eher Sorgen darüber machen müssen, dass Chef Gaston ein pummeliger Zwerg war, der nur als Fehlbesetzung für einen eleganten französischen Chefkoch gelten konnte.

In den letzten beiden Stunden des Drehs hatte sich Chef Gaston vor allem dadurch hervorgetan, dass er mit sonorer Stimme «Ragazze!» brüllte, um die Aufmerksamkeit der Models auf sich zu lenken, um den jungen Frauen mit weitgeöffneten Armen nachzurennen. Kein Problem für die langbeinigen Damen, zwei, drei ausgreifendende Schritte und sie waren ausser Reichweite. Die Zeit bis sechs Uhr abends verging quälend langsam. Zwar hatte «Le Chef» eine Nebenrolle im äusserst wichtigen italienischen Film «Una Moglia Bellisima» oder so ähnlich gespielt, unter einem ebenso bedeutsamen wie unbekannten Regisseur, doch war in den letzten grauenhaften Stunden klar geworden, dass er sich mehr auf die leichtbekleideten jungen Damen konzentrierte als darauf, überzeugend einen Koch zu mimen.

Nachdem eine Assistentin einem Anzug von der Werbeagentur zugemurmelt hatte, dass für Nachtarbeit den Models und dem Chef das doppelte Honorar bezahlt werden musste, war es Zeit für einen weiteren Huddle. Einen Krisen-Huddle. Obwohl ich am Morgen gedacht hatte, der Regisseur sei komplett verladen und kaum in der Lage auf dem Regie-Stuhl zu sitzen, musste ich nach einem langen Tag eingestehen: Er hatte alles probiert. Er hatte die Models die Zutaten in den Topf werfen und die Kochkelle schwingen lassen, während Chef Gaston das Ganze überwachte. Er hatte versucht, die ganze Geschichte von oben abzufilmen und den Chef nur den Daumen hochhalten zu lassen. Dies wiederum hatte den italienischen Charakterdarsteller beleidigt, so dass er die Takes immer wieder vergurkte. Nach den Sandwiches, die es zu Mittag gegeben hatte, selbstverständlich war dem Chef die Auswahl nicht gut genug gewesen, hatte ein gelangweilter Fotograf die Packshots des widerlichen Essens gemacht, was dem tapferen Regisseur Zeit gegeben hatte, sich etwas Neues auszudenken. Und ja, das konnte nicht leicht gewesen sein.

Aus allen Ecken des Studios schossen irgendwelche Filmmenschen hervor, bauten einen Tisch auf, gruppierten Stühle darum, frisches Obst und Gemüse wurde sofort wieder mit einer riesigen Wolke von Haarspray zum Glänzen gebracht, so dass einem romantischen Abendessen des Chefs mit fünf leichtbekleideten Models nichts mehr im Wege stand. Innerlich zog ich den Hut, dennoch war meine grössere Sorge, dass mir die Zigaretten ausgingen. Und irgendwie ahnte ich, es würde wieder nicht klappen. Aber, Leute, das Set sah gut aus. Trotzdem an diesem Tag, mit dieser Sache hatte nichts je geklappt und auch der grösste Jump aus einem Hubschrauber würde dem Boeuf Bourginon nicht auf die Sprünge helfen.

«Miami, Action, Frische», einige Zeit war es lustig gewesen, Anna-Lara und Max-Bert auszulachen, aber jetzt war nur noch das Gefühl der lähmenden Langeweile auf einem sinkenden Schiff übrig geblieben. Nicht auf jedem Dampfer spielte das Orchester bis zum Schluss, nicht immer erklang eine Schnulze von Celine Dion, wenn die Dinge in die Hose gingen. Am Set wurde emsig gearbeitet, die Frauen und der Chef hatten sich in ihre jeweiligen Garderoben zurückgezogen, der Regisseur versuchte, etwas lebendiger zu wirken, so dass mir Zeit blieb Zigaretten zu holen. Ich landete in einer Nebenstrasse des Quartiers, suchte nach einem kleinen Laden und freute mich darüber, richtige Menschen zu sehen. Frauen mit ihren Kindern auf dem Heimweg, Handwerker, die irgendwelche Mulden füllten, der Typ, der mit seinem Hund eben mal rausging, all das erschien mir besser, als das grelle Scheinwerferlicht, das ich hinter mir zurückgelassen hatte.

Mit einer tüchtigen Menge Zigaretten und einem Sixpack Bier bewaffnet – falls sich die Geschichte noch in die Länge ziehen würde – kehrte ich ins Studio zurück. Der Tisch sah edel aus, das Gemüse und das Obst glänzten unnatürlich frisch vor sich hin und ein Hintergrund aus Teppichen und Tüchern, eine Holzwand, die wie roher Putz aussah, suggerierten Urlaubsatmosphäre und auch das Licht der Scheinwerfer war wärmer. Alles schien bereit.

Sorgfältig gruppierte der Regisseur die Damen rund um den Tisch, er wies sie an, sie sollten sich etwas ducken, so dass der Chef etwas grösser aussah. Konnte sein, durch die verschiedenen Kameras sähe das gar nicht so schlecht aus. Wieder eilten emsige Studiohelfer herbei und brachten das Essen. Die Packungen des Boeuf Bourginion von Chef Gaston wurden sorgfältig fotogen hingestellt, kleine Bissen wurden aus den Kartons genommen und für den Chef und seine fünf weiblichen Gäste mundgerecht auf edle Teller drapiert.

Die Anzüge und die Poldi-Gigamarkt-Leute nahmen wieder in ihrer Reihe Platz, «Le Chef» oder vielleicht hätte man sich doch auf «Capocuoco» einigen sollen, schlenderte aus der Garderobe und brüllte wieder begeistert: «Ragazze» in Richtung der Models und liess sich die neue Idee erklären, sein Gesicht blieb zwar neutral, trotzdem strahlte er aus, dass ihm die Rolle doch etwas unter seiner Würde zu sein schien. Eine Produktionsassistentin trug ihm die Chefkochhaube hinterher, setzte sie ihm auf und wieder rief er begeistert: «Ragazze, Ragazze!» aus und langsam fragte ich mich, ob Italien gänzlich von #Metoo verschont geblieben worden war. Allerdings war ich in diesen Dingen kein Experte, wie ich bei einem Vortrag in den Bergen gemerkt hatte.

«Ruhe, Kamera läuft», die schwarze Klappe für Chef Gaston «Take 36» schnappte zu und es lief nicht schlecht: Stolz sass Chef Gaston am Kopf seiner Tafel, mit würdigen Armbewegungen begrüsste er die leichtbekleideteten Models, die fröhlich aufsprangen, um ihn freudig und begeistert zu begrüssen, um sich dann mit katzenhafter Geschwindigkeit wieder über den Tisch zu beugen, um kleiner zu wirken. Die Haltung der Frauen wirkte unnatürlich, aber im fertigen Spot würde dies nicht auffallen. Begeistert hob Chef Gaston sein Weinglas, das in seiner kleinen Hand wie ein königlicher Kelch aussah und sagte in einer Sprache, die entweder wie Esperanto, klingonisch oder wie ganz furchtbares Französisch klang, dass er sich freue, endlich sein perfektes neues Gericht vorstellen zu können.

Die Kameras schwirrten computergesteuert herum, die Models lachten begeistert, die Frauen machten das ganz gut und schliesslich wurde gegessen. Es braucht keinen Schriftsteller, um zu erklären, dass auf den Tellern nur die kleinsten Bissen lagen, es braucht keinen Autor, um zu sagen, dass der Schein des Essens des Bouef Bourginion reichen würde. Ein Happen, ein Lächeln und schliesslich Applaus für Chef Gaston, der mit diesem Essen diese fünf schnittigen Models so glücklich gemacht hatte.

Ein einfacher, doch stimmiger Plan und der Regisseur hatte so simpel das Problem gelöst, dass der pummelige Zwerg, der den grössten Teil des Tages einfach nicht hatte kochen können, es nicht einmal schauspielerisch hinbekommen hatte, obwohl mir Max-Bert mehrmals gepredigt hatte, der Kerl sei ein «absoluter Profi». Klar, Max-Bert hatte klarstellen wollen, er selbst sei ein Mann voller Jugend, Elan, einer komplizierten Abkürzung auf seiner Visitenkarte und einer teuren Krawatte, während ich ein abgehalfterter Schrifsteller mit diversen Suchtproblemen sei, der einen «absoluten Profi» nicht erkennen würde, selbst wenn ihm dieser seinen Gartenzwerg klauen würde. Da ich schon lange keinen Gartenzwerg mehr besass, behielt er wohl recht.

Jugend, oh Jugend, toll sind deine Wege. Max-Bert ahnte noch nicht, dass immer – besser gesagt: absolut immer – wenn jemand über jemand anderen sagte, sie oder er sei ein «absoluter Profi», es sich um eine allerschlimmste Fehlbesetzung handelte, die höchstens dafür sorgte, dass diejenigen, die irgendwie den Job erledigen wollten, aber keine absoluten Profis waren, unter dessen Dilettantismus litten. Die Erklärung dafür ist einfach: Der «absolute Profi» war ein Kerl, der mit seiner Ahnungslosigkeit all jene tyrannisierte, die etwas taten, während er – als absoluter Profi eben – vor allem darüber streiten wollte, wer denn jetzt ein Profi sei und wer nicht.

Wie gesagt, du musst keinen Schriftsteller sein, um zu erklären, was schiefging. Es hatte alles gut ausgesehen, die verschieden Einstellungen waren im Kasten. Die Kameras erneut positioniert. Die Anzugträger schon dabei, sich auf die Schultern zu klopfen und sich gegenseitig zu bestätigen, dass all die Kurse sich gelohnt hatten, um noch längere und kompliziertere Abkürzungen auf die Visitenkarte schreiben zu können. Ob des begeisterten Gemurmels bat die Produktionsassistentin nochmals um Ruhe. Der bleiche Regisseur sah ebenfalls besser aus, er hoffte, das Ende des Drehs sei erreicht und der nächste Joint greifbar nah.

Die Blondine, die Chef Gaston gegenüber sass, erwischte es zuerst: Tapfer versuchte sie ihre Gesichtszüge unter Kontrolle zu halten. Naja, ich hatte sie angesehen, vielleicht angestarrt, weil sie mich etwas an Carla erinnerte und ich Carla noch immer vermisste, dazu hatte ich nach einem langen Tag nicht allzuviel Lust zuzusehen, wie der Capocuoco wieder einen Take verkackte. Zudem, kein Problem, das konnte man gut nachdrehen, mehr und mehr ähnelte mein Denken dem der Anzugträger. Mehr und mehr hinterfragte ich den Sinn nicht mehr, sondern war nur froh, dass die Poldi-Gigamärkte einen weiteren Werbespot abgedreht hätten und ich auf mein Geld warten durfte.

Zurück zu der Blonden: Sie versuchte zu lächeln, obwohl sie diesen Bissen im Mund hatte, sie wurde bleich, würgte ein bisschen und spuckte endlich eine grau-grünliche Masse auf den Tisch, gleichzeitig versuchte neben ihr die Kollegin das Boeuf Bourginion von Chef Gaston hinunterzuschlucken, ihr erging es noch schlimmer, obwohl sie offensichtlich nicht viele Sandwiches gegessen hatte, – wie sich bald herausstellte –, kotzte sie auf den Kirschholztisch. Es fiel allerdings nicht weiter auf, da die Frau gegenüber ebenfalls ihr halbverdautes Müsli auf die Tischplatte spie.

Wäre ich ein Schriftsteller, so gelänge es mir, die Reaktion von Chef Gaston, diesem Gourmet mit dem empfindlichen Gaumen poetisch zu beschreiben, aber ich hatte nicht auf ihn geachtet und kannte mich mit italienischen Flüchen auch nicht gut aus. Auf jeden Fall hatte er sich seinen mundfertig hingelegten Happen ebenfalls in den Mund gesteckt. Fehler, grosser Fehler! Er riss sich mit grosser Geste die Chefkochhaube vom Kopf, sprang auf und brüllte: «Disgutoso!»

Während es Chef Gaston früher am Nachmittag nicht geschafft hatte, mit seinen kleinen trippelnden Schritten die Models zu verfolgen, so war er jetzt schnell auf den Füssen, offenbar weckte kulinarische Angewiderheit seine Lebensgeister und ein Repertoire an nicht jugendfreien Flüchen, die er mit operettenhafter, sonorer Stimme in die Welt hinausschmetterte, Dinge, die seinem Regisseur den ganzen lieben langen Tag lang durchaus geholfen hätten, für die er aber in der Rolle als Chef Gaston zu stolz gewesen war.

Wäre ich ein Schriftsteller, so könnte ich es besser beschreiben. «Stronzo, Affangulo», brüllte der edle, französische Gourmetkoch und spuckte diesen Happen, diesen einen Bissen Bouef Bourginion quer durch den Raum, während die unterernährten Models am Tisch hockten, weiter versuchten für die Kamera zu lächeln und trotzdem einfach nur würgen konnten. Plötzlich war das Studio voller Menschen. Niemand hatte ihn gehört, der Regisseur hatte aber «Cut» gebrüllt, besser die Chefkoch-Mütze nicht voller Kotze zu filmen. Die Kamerageräusche hörten auf, langsam liess sie der Computer in ihre Ursprungspositionen zurückfahren. Die Studioleute eilten den würgenden und kotzenden Frauen mit Bademänteln und Servietten zu Hilfe.

«Figlio di Puttana, voglio di mi uccidermi?» brüllte derweil Chef Gaston und fluchte ungebremst weiter: «Che cosa è che mangiare uno schifo?» Es war Anna-Lara, die mir erklärte, Le Chef dächte, sie hätten ihn zu vergiften versucht und nun sei er sehr, sehr sauer. Es braucht keinen Schriftsteller, keinen Autor, kein Diplom «Master Of Consumeroriented Skill-Marketing» um zu erahnen, dass das Boeuf Bourginon von Chef Gaston nicht nur schlechter, sondern auch widerlicher als Katzenfutter war. «Hör‘ mal», versuchte ich zu Anna-Lara und Max-Bert zu sagen: «Ich hoffe, ihr esst auch mal einen Döner, eine Currywurst an einem dubiosen Ort oder eine Pizza im Schnellimbiss und da bekommt man schon mal Bauchgrimmen, aber dass die Leute nach dem ersten Bissen schon kotzen müssen, das ist kein gutes Zeichen …»

Anna-Lara und Max-Bert schauten mich komisch an. Da aber beide über ihre Karriere besorgt waren, waren sie bereit sogar mit einem abgehalfterten Schriftsteller in veralteten Designer-Klamotten zu reden. Anna-Lara sagte: «Ich bin Vegetarierin» und Max Bert meinte: «Ich habe keine Mikrowelle». Ich zündete ich mir noch eine Zigarette an, hoffte ich könnte noch etwas Schnaps im Laden um die Ecke kaufen, um mit mehreren bitteren Drinks den Gestank der Kotze vertreiben zu können.

Foto: Naku Mayo/Unsplash

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Andy Strässle

Autor: Andy Strässle

Andy Strässle umarmt Bäume, mag Corinne Mauch und verleugnet seine Wurzeln: Kein Wunder, wenn man aus Blätzbums stammt. Würde gerne saufen können wie Hemingway, hat aber immerhin ein paar Essays über den Mann zu stande gebracht. Sein musikalischer Geschmack ist unaussprechlich, von Kunst versteht er auch nichts und letztlich gelingt es ihm immer seltener sich in die intellektuelle Pose zu werfen. Der innere Bankrott erscheint ihm als die feste Währung auf der das gegenwärtige Denken aufgebaut ist und darum erschreckt es ihn nicht als Journalist sein Geld zu verdienen.

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