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Top 5 (+1) Züri von Gigi «Vernünftig» Gonzales

Text, Selektion, alles andere: Vernünftigigi

Der Frühling ist da!

Die Stadt Zürich findet das auf alle Fälle so, und öffnet Samstags wider grauenhaftem Mittemaiwetter ihre majestätische Baditore. Vom Boden der Tatsachen betrachtet sieht der Frühling jedoch anders aus. Bereits fielen einige von optimistischen Draussentanzfestveranstalter  geplante Veranstaltungen wegen Petrus’ launenhaft-tendenzieller Abneigung gegen elektronische Musik buchstäblich ins Wasser. Deswegen und weil ganz tolle Musiker die Limmatstadt besuchen, bekommt ihr hier von mir 5 (+1) Tanzgelegenheiten im Schermä. Mittwochs wird’s schön übrigens.

 
Dosci / Pasci & Alessandro Crimi / Zukunft (Donnerstag)

1Ich war letzte Woche donnerstags (wiedereinmal) in der Zukunft. Wohlgemerkt ungewollt (wie immer). Dafür in der ersten Reihe, Hands Up bis zum Schluss. (Gallo du warst spitze.)
Dosci ist eine Institution, wer da spielt ist eigentlich egal, es ist immer ichbleibnocheindrinkgeil. Pasci und Alessandro Crimi sind noch zwei Gründe {Gründers (Gründata, Gründi?)} mehr, dem Wochenende schon donnerstags seinien Lauf zu lassen.
Mit Groove in den Vize Freitag:

 

Donnerstag im Hive / Alburt, Antonio Thagma & Clive / Hive

2 Donnerstagspartys sind auch dann meistens geil, wenn sie nicht in der Zuki steigen. Sind sie ja so ein wenig verboten weil Freitag Arbeit und so. Ausserdem hat‘s am Donnerstag weniger Aargauer. Im Hive schieben wir die Verantwortung für die verantwortungslosen Donnerstagstänze jeweils den ganzen Monat einem unserer Resident’s zu, im Mai sogar deren zwei. Alburt, das sind Ali Voodookid Abdulahi & Burt Cobain, und begleitet werden die zwei von „Wo isch de Clive?“ & Ismail&Clive – Clive und dem spanischen Visionquest Exponenten Antonio Thagma. Alles Gute Dudes. Freitag du tust mir jetzt schon leid. Vorhören tun wir den Antonio hier:

 

Cologne Extra / Tim Engelhardt, Marcel Janovsky, Sampayo / Zukunft (Freitag)

3Da der Donnerstag in der Zukunft (und/oder im Hive) dann sicher ziemlich gut war, gehen wir da Freitag nochmals hin (auch ins Hive könnte man, ich soll hier aber unabhängig schreiben), denn Köln schickt uns mit Engelhardt und Janovsky einen upcoming Star und einen Alteingesessen zurück in die Zukunft, einer tranciger, der andere ein biz härter. Und der liebe Sampayo spielt da auch. Umbedingt. Hörbar hier:

 

4 Jahre Friedamusik  / Frink, Genii, San Marco, Don Ramon / Friedas Büxe (Samstag)

Den Samstag gestalten wir uns ein bisschen gemütlicher, wir haben ja schon zwei Nächte hinter uns,  jedoch, genau so schön soll er werden. Und am gemütlichsten ist’s in Zürichs schönstem Wohnzimmer. Und zwar immer. Die feiern da den 4. Geburtstag ihres hauseigenen Imprint Frieda Musik. Das langt doch schon, da müssen wir hin. Anstoßen. Frink hören. Wer nicht warten kann, will oder muss:

 

Ararat Masis / Pattern Drama, Waking Up in Stereo Live, Nico Sun, Sentiment / Kauz (Freitag)

Ararat ist der heilige Berg der Armenier. Schon Noah soll da nach der Sintflut wieder Land betreten haben. Ob man diesem Mythos glauben schenkt, sei jedem selbst überlassen. Mystisch wird die Ararat Masis am Freitag im ohnehin schon mystischen Kauz aber auf alle Fälle, Glauben hin oder her. Pattern Drama sorgen unter anderen mit ihrem hypnotischgroovigem Sound für eben diese Atmosphäre. Nico Sun prereleast an diesem Abend seine neue EP „Behind the Spheres“, und nirgends gibt’s bessere Cocktail’s. Das sind jetzt zehn Gründe, warum wir da hin müssen. Hörsch du:

 

Noche Caliente / Ruben & Bronx / Jade

Mein guter Freund – und selber super Vinylscheibendreher – Fritz Kurz hat mich drauf aufmerksam gemacht, dass im Kult immer wieder die gleichen Clubs angepriesen werden (komisch). Drum hier für Fritz ein Wochenendhighlight der anderen Art. Samstags gibt’s Ruben & Bronx an der Noche Caliente im Jade oder Kaufleuten oder wo auch immer. Insider wissen wo. Hier geht’s zum vorreaggetonshaken: (leider haben die Jungs nur Reposts, aber hey, die sind mega imfall. Fritz meint das auch).

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Autor: Alex Flach

Alex Flach (*1971) erblickte das Licht in der Klinik Bethanien in Zürich. Nach langen Jahren des Herumeierns bei Versicherungen und nach Erreichen der Bachelor-Würde in Ökonomie, kam er zum Schluss, dass ihm seine Freizeitgestaltung besser gefällt als der Arbeitsalltag und er beschloss, dass es eine feine Idee sei, seine Hobbys Schreiben und Clubbing zu kombinieren. Nachdem er einige Jahre für Medien wie das Forecast Magazin, das 20minuten, den Blick am Abend und natürlich KULT übers Ausgehen geschrieben hatte, erkannte er, dass Clubs bezüglich Medien zumeist ähnlich grosses Talent an den Tag legen, wie Erdferkel bezüglich Quantenmechanik - und dies obschon viele von ihnen ein Programm bieten, das eine regelmässige und umfangreiche Berichterstattung verdient.

Heute betreut Alex die Medienarbeit diverser führender Clubs in der deutschen Schweiz, darunter führende Locations wie das Hive (Zürich), der Nordstern (Basel), das Rok (Luzern), die Zukunft (Zürich) oder der Hinterhof (Basel). Zudem schreibt er im Tages Anzeiger eine wöchentliche Nightlife-Kolumne, ist wöchentlich Studiogast in der Sendung Friday Night von Jonas Wirz auf Radio 24, ist Chefredaktor der Drinks Schweiz, des offiziellen Organs der Schweizer Barkeeper Union, betreut seit Anbeginn die Kommunikation des tonhalleLATE-Projekts der Tonhalle-Gesellschaft Zürich und bildet neuerdings, und zusammen mit Marc Blickenstorfer, Zürich Tourismus-Exponenten in Sachen Nachtleben aus.

Kurzum: Seine Couch und sein Schreibtisch stehen exakt auf der Schnittstelle zwischen dem Schweizer Nachtleben und der Öffentlichkeit. Dass er bisweilen zum über die Stränge schlagenden Berserker werden kann, wenn die von ihm so geliebte Nachtkultur (selbstverständlich völlig zu Unrecht) angepöbelt wird, versteht sich da von selbst.

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