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Die Verstossenen

Teil 1: Der Vampir

Es ist 23 Uhr und sein Wecker piepst. Er reisst die Augen auf, blickt in die Dunkelheit und durch sie hindurch. Lautlos atmet er einen Moment lang in sich hinein, bevor er vorsichtig die Bettdecke zurückwirft und aus dem Bett steigt. Er bleibt stehen und horcht. Seine Eltern schlafen tief und fest – er hört seinen Vater laut schnarchen. Leise knipst er das Deckenlicht an und setzt sich auf den bunten Teppich in der Mitte seines Zimmers. Er mag es gern ordentlich – jeder Gegenstand in seinem Zimmer hat seinen festen Platz. Und dieser darf niemals verändert werden. Seine Plüschtiere beobachten ihn prüfend – in Reih und Glied hatte er sie auf seinem Bett aufgestellt. Ganz links, an der Bettkante, sitzt der zottelige Teddybär, den er als Baby von Tante Lisa bekam. Gleich neben dem Bären leuchtet das gelbe Plüschfell eines kleinen Kükens. Der dritte im Bunde ist ein grauer Pinguin, sein Liebling. Ganz rechts sitzt der grosse blaue Hund, den er von seiner Mutter zum letzten Geburtstag geschenkt bekam. Den mag er nicht, obwohl er ihn manchmal als Kissen benutzt. Er riecht nach seiner Mutter und ihr Parfum ist viel zu penetrant.

Er sitzt also auf dem bunten Teppich in der Mitte seines Zimmers und meditiert. Das macht er jeden Abend, wenn er aufsteht. Das warme Licht der Deckenlampe taucht den kleinen Raum in ein sattes Orange. Eigentlich müsste er jetzt schlafen. Aber die Nacht ist seine liebste Zeit – bis punkt 23 Uhr fühlt er sich wie innerlich tot. Um 23 Uhr beginnt die magische Zeit, in der ein Licht in ihm entfacht wird. Als würde jemand eine Glühbirne anzünden, einen Schalter kippen. Er fühlt sich wie neu geboren und die Lebensgeister schiessen durch seinen Körper. Sein Gehirn macht Verbindungen, die bei Tageslicht undenkbar scheinen. Sein inneres Licht erstrahlt, während er im Licht der Deckenlampe Geschichten schreibt, malt, Lieder summt, leise auf dem Teppich tanzt. Oder meditiert. Die ganze Nacht lang, bis der Wecker seiner Eltern schrill klingeln würde. Wenn der Sonnenaufgang sein Zimmer mit rosarotem Licht erfüllt, schleicht sich die Müdigkeit in seine Glieder. Einfach so, von einem Moment zum anderen. Seine Eltern wissen nichts von seinem nächtlichen Leben. Sie wissen ohnehin nicht viel über ihn, hatten noch nie ein einziges Bild von ihm gesehen, kein Lied gehört, keine Geschichte gelesen. Zu gross ist die Angst, dass sie ihn schelten würden. Er fühlt sich, als wäre er in diese Welt hineingeworfen worden. Als würde er gar nicht auf die Erde gehören. Als käme er aus einem Paralleluniversum. Oder sind es die anderen, die falsch gestrickt sind?

Er erschrickt. Seine Mutter klopft an die Zimmertür.

«Bist du wach?», raunt sie durch die Tür.

«Ja, ich komme gleich.», gibt er kleinlaut zur Antwort.

Immer dasselbe Prozedere, jeden Morgen. Kein liebes Wort, kein «guten Morgen, hast du gut geschlafen?». Das Familienleben war schon immer kalt und routiniert. Sie benehmen sich beinahe so, als wären sie Roboter. Manchmal stellt er sich vor, wie plötzlich eine Robotermutter vor seiner Tür steht und ihn «Liebling» nennt. Er könnte diese Robotermutter so programmieren, dass sie nett zu ihm wäre. Und ihr würde er auch seine Bilder zeigen, seine Lieder vorsingen und seine Geschichten vorlesen. Manchmal verliert er sich stundenlang in solchen Fantasien. Nachts bringt er sie zum Ausdruck. Nein, seine Menschen-Eltern dürfen auf keinen Fall wissen, was er heimlich so treibt.

Er schleppt sich die Treppen hinunter zum Frühstückstisch. Alles steht bereit – Orangensaft im Glas, Müsli in der Schüssel, die Flasche Milch steht daneben. Auch die kleine Pille, die er jeden Morgen einnehmen muss, liegt wartend auf dem Glastisch. Diese Pille macht ihn immer sehr müde und apathisch. Sie hält ihn davon ab, das Leuchten zu sehen. Seine Mutter sagt, ohne diese Pille würde niemand gerne mit ihm zusammen sein.Er würde sonst nur wieder wütend werden. Ja, früher war er immer sehr wütend. Wütend auf die Welt, wütend auf seine Eltern, wütend auf sich selbst. Er machte dann Dinge kaputt oder verletzte sich selbst. Aber vielleicht hätte er nur jemanden zum Reden gebraucht. Nur nicht den komischen Psychiater mit der schmutzigen Brille, den er jede Woche besuchen muss. Der sitzt immer nur da und nickt. Selbst wenn sie nicht reden, nickt er stumm vor sich hin. Als sei er in Gedanken bei der Einkaufsliste.

Er isst schnell an diesem Morgen, denn er will nicht länger zu Hause sein. Nicht bei Tageslicht. Bei Tageslicht scheint alles so echt, so brutal. Und doch so unehrlich. Die Nacht hingegen ist sanft, still, friedlich. Da kann er ganz sich selbst sein, muss niemandem etwas beweisen. Nachts kann er die Farben leuchten sehen. Er spürt die Farben, sieht ihre Vibrationen. Jede Farbe hat eine andere Bedeutung für ihn. Sie leuchten von innen heraus, als hätten sie einen wissenden Kern. Sie breiten sich in seinem ganzen Körper aus. Er fühlt sich von ihnen umarmt. In diesen Momenten ist er sich sicher, dass er eine Wahrheit kennt, von der seine Eltern, seine Mitschüler oder seine Lehrer keine Ahnung haben. Nicht nur die Farben leuchten – auch Tiere, Pflanzen und Steine. Auch er selbst leuchtet. Wenn er die Augen schliesst, kann er die ganze Welt leuchten sehen. Wenn der Tag anbricht, muss er dieses Leuchten vergessen. Auch, wenn er es sehen kann. Aber er darf nicht daran denken. Denn er weiss, dass dies nicht die Realität ist, in der seine Mitmenschen leben. Sie würden ihn auslachen, für verrückt erklären, würde er es ihnen jemals verraten.

«Du bist viel zu sensibel», sagen ihm die Leute immerzu. Vor allem seine Eltern verpassen keinen Moment, ihm dies unter die Nase zu reiben. Manchmal weint er leise vor sich hin, wenn sein Vater eine Fliege zerquetscht. Es ist, als könne er den Schmerz der Fliege spüren. Oder wenn er sich mit seinen Eltern die Nachrichten ansieht, überkommt ihn eine tiefe Trauer – all die Gewalt, das Leiden und die Kriege auf der Welt zermürben ihn. Er schliesst dann ganz fest die Augen und muss langsam und tief atmen, um sich selbst zu beruhigen. Sein Vater lacht ihn immer aus. Wenn der Vater lacht, verströmt er einen ekelhaften Biergestank im Raum. Oft verlässt er weinend und mit flauem Magen das Wohnzimmer und sperrt sich in sein Zimmer ein. Manchmal fragt er sich, was denn nicht in Ordnung sei mit ihm. In diesen Momenten hasst er sich selbst sehr.

In der Schule schläft er regelmässig ein. Seine Mitschüler nennen ihn deshalb nur «Vampir». Er hat sich an den Namen gewöhnt, hört auf nichts anderes mehr. Wenn seine Lehrerin ihn im Unterricht mit seinem richtigen Namen anspricht, ignoriert er sie. Es ist ihm egal, was die Menschen von ihm halten. Er will sich selbst einen neuen Namen geben, denn «Vampir» gefällt ihm eigentlich nicht. Er würde niemals in einem Sarg schlafen. Dieser Gedanke lässt ihn erschaudern. Und er zerfällt ja schliesslich auch nicht zu Staub, sobald die Sonne aufgeht. Er ist dann einfach nur nicht mehr er selbst. Aber seinen richtigen Namen mag er auch nicht. Also doch lieber «Vampir». Manchmal schickt die Schule Briefe an seine Eltern, die aber immer sofort im Müll landen. Er hat gute Noten und das ist das Einzige, was für seine Eltern zählt. Er weiss jedoch genau, dass sein Verhalten nicht «normal» ist. Die grossen Pausen verbringt er alleine und beobachtet die anderen Kinder, wie sie spielen und lachen. Wie er da so an der Seite des Pausenhofes steht, fühlt er sich einsam und tausend Jahre alt. Er hat niemanden, mit dem er reden könnte. Er spricht lieber mit den Figuren aus seinen Geschichten, mit den leuchtenden Farben oder mit den anderen Leuchtwesen in seinem Zimmer. Die verstehen ihn. Die sehen ihn so, wie er ist. Er beobachtet auch, wie die anderen Kinder gemein zu einander sind. Oft will er etwas sagen, den gemobbten Kindern helfen. Aber er bleibt dann einfach wie angewurzelt stehen und macht keinen Mucks. Nur nicht auffallen, sonst würde auch er wieder geschlagen werden. Es wäre nicht das erste Mal.

Heute hat er Geburtstag und sein Grossvater Peter würde zu Besuch kommen. Er mag ihn sehr, auch wenn Opa Peter immer mit seinen Eltern streitet. Er rennt also nach der Schule schnell nach Hause und entdeckt das rote alte Auto seines Grossvaters in der Einfahrt. Strahlend betritt er das Haus und sieht ihn mit seiner Mutter am Küchentisch sitzen. Lautlos umarmt er ihn und nimmt ein leuchtend blaues, verschnürtes Päckchen entgegen. Langsam und sorgfältig öffnet er es.
«Das Päckchen ist doch nicht aus Zucker, beeil dich ein bisschen!», beschwert sich seine Mutter lallend. Genervt schenkt sie sich ein weiteres Glas Wein ein.

Er wirft ihr einen bösen Blick zu. Er beeilt sich halt nicht gerne. Ausserdem will er das Geschenkpapier nicht kaputt machen. Er will es für eines seiner Bilder verwenden. Auch die goldene Schnur, die so schön glitzert, will er behalten. Aber anstatt sich zu wehren, schweigt er und lässt sich in seiner Sorgfalt nicht beirren. Sein Grossvater lächelt geduldig, reagiert ebenfalls nicht auf die Mutter. Umso grösser ist die Freude, als er seinen Schatz endlich auspackt hat – es ist eine Sofortbildkamera!

«Die habe ich schon als Kind benutzt», grinst der alte Mann stolz. Wieder umarmt er seinen Opa Peter und verschwindet mit der Kamera in sein Zimmer.

«Jetzt rausch doch nicht einfach so ab!», brüllt seine Mutter ihm nach.
«Lass doch den Jungen. Er will doch nur die Kamera in Ruhe ausprobieren!», hört er seinen Grossvater besänftigend sagen.

Es ist 23 Uhr und sein Wecker piepst. Er reisst die Augen auf, blickt in die Dunkelheit und durch sie hindurch. Lautlos atmet er einen Moment lang in sich hinein, bevor er vorsichtig die Bettdecke zurückwirft und aus dem Bett steigt. Er vergewissert sich, dass seine Eltern schlafen. Sein Vater schnarcht, die Luft ist rein. Leise knipst er das Deckenlicht an und setzt sich auf den bunten Teppich in der Mitte seines Zimmers. Das ist sein heiligstes Ritual – jede einzelne Nacht, seit er sich erinnern kann. Behutsam nimmt er die Sofortbildkamera seines Grossvaters aus einer Box, die er unter seinem Bett verstaut hatte. Die Kamera hat natürlich schon ihren eigenen Platz bekommen. Wie alles in seinem Leben seinen Platz hat. Nur er hat keinen, denkt er sich. Neugierig betrachtet er die Kamera, fühlt das Material und die Formen. Die Kamera leuchtet nicht. Aber vielleicht kann sie das Leuchten sichtbar machen? Er blickt durch den Sucher der Kamera und betätigt den Auslöseknopf. Ein lautes mechanisches Klick-Geräusch erfüllt sein Zimmer, dem ein greller Blitz folgt. Er kneift die Augen zusammen und blinzelt, als er sie wieder aufmacht. Hoffentlich sind seine Eltern jetzt nicht wach geworden! Er horcht wieder in die Nacht hinein und hört seinen Vater weiter schnarchen. Noch mal Glück gehabt. Ein quadratisches Bild schlüpft aus der Kamera und er legt die Fotografie auf seinen Teppich und wartet. Langsam zeichnen sich Silhouetten darauf ab. Er erkennt seine Wand, an dem ein von ihm gemaltes Bild hängt. Und da ist es: Das Leuchten! Die Vibrationen der Farben erstrecken sich über das kleine Sofortbild und weit über den Bildrand hinaus. Er ist ganz aufgeregt und fuchtelt wie wild mit seinen Händen in der Luft herum. Er streicht über die Fotografie und er fühlt das Pulsieren der Farben. Er ist so glücklich. Sein Grossvater hat ihm wie immer das richtige Geschenk gemacht. In dieser Nacht macht er ganz viele Sofortbilder und verbraucht einige Filmkassetten. Zum Glück war Opa Peter vorausschauend und hatte ihm eine ganze Kiste voller Filme vor seine Zimmertür gestellt, bevor er ging. An der Kiste hing ein Zettel:
«Hätte ich fast vergessen. Viel Spass, Kleiner!»

Das Tageslicht ist zurück und der Morgen ist sanft. Er ist nicht so müde wie sonst. Das Adrenalin schiesst durch seinen Körper, so aufgeregt ist er. Er ist fest entschlossen, die Kamera mit in die Schule zu nehmen und die Lichter seiner Mitschüler zu fotografieren. Vielleicht kann er ja dann endlich jemandem davon erzählen. Er hätte ja sogar einen Beweis zur Hand. In der Schule angekommen, zückt er auf dem Schulhof die Kamera und knipst wild darauf los. Das mechanische Grollen schreckt die anderen Kinder auf und bald versammeln sie sich um ihn. Diese Aufmerksamkeit mag er gar nicht. Er will doch nur ein stiller Beobachter sein, mit seiner Kamera in der kleinen Hand.
«Was hast du denn da, Vampir?» ruft ein grober Junge ihm zu.

Er schweigt.

«Nun sprich schon! Bist du ein Paparazzo? Willst du uns ausspionieren?»

Er schweigt.

«Dem Vampir hat es wohl die Sprache verschlagen. Komm schon, du Freak! Sprich!»

Er schweigt.
Der grobe Junge schnappt sich die Sofortbildkamera und begutachtet sie argwöhnisch.
«Das Ding ist ja aus dem letzten Jahrhundert! Hast du noch nichts von Smartphones gehört, du Freak?»

Er zuckt zusammen. Er hasst es, wenn man ihn «Freak» nennt. Er wird wütend und atmet tief durch.
«Meditierst du wieder wie ein blöder Mönch?», lacht der grobe Junge.

Er wird wütender und schliesst die Augen.

«Jetzt schläft der Vampir schon wieder ein!»

Immer mehr Kinder versammeln sich um die beiden. Die Kamera spuckt wahllos quadratische Fotos aus ihrem Innern. Alle sind weiss. Licht. Grelles, hartes Licht.

«Gib mir bitte meine Kamera zurück. Du verschwendest die Fotos.», sagt er ganz leise.
«Wie war das? Was hat der Vampir gesagt? Hat das jemand verstanden?», ruft der grobe Junge in die Menge lachender Kinder.
«Ich sagte: Gib mir meine Kamera zurück, du dummer Idiot! Du verschwendest die Fotos!»

«Hast du mich gerade dumm genannt?»

Der grobe Junge bauscht sich vor ihm auf und will zum Schlag ausholen. Aber er ist schneller. Er rastet aus und wirft sich auf den Jungen, reisst ihn zu Boden. Dann ist alles nur noch helles, grelles, hartes Licht.

Er öffnet die Augen und öffnete sie doch nicht richtig. Er sieht, wie seine Mutter sein Zimmer betritt. Er will sie daran hindern, findet aber seine Stimme nicht. Er kann die Mutter auch nicht anfassen. Er schwebt im Raum, als wäre er gar nicht wirklich da. Er sieht seine Mutter weinend auf seinem Bett sitzen. Noch nie sah er sie weinen. Ihr Blick fällt auf die Sofortbilder, die als Stapel auf seinem Nachttisch liegen. Sie nimmt den pulsierenden Stapel in ihre zitternden Hände und sieht sich jedes einzelne Foto an. Ihre Augen weiten sich, als sie die Bilder sieht. Erschrocken, ja fast panisch rennt sie aus dem Zimmer, die Fotos noch immer in ihrer Hand. Er will sie aufhalten, ruft ihr verzweifelt nach:
«Nimm mir bitte meine Bilder nicht weg. Sie sind doch mein Beweis! Ohne die Bilder kann ich mich niemals jemandem offenbaren.»

Er weint lautlos. Und dann sieht er sie: Die farbenfrohen Lichter, mit denen er jede Nacht seines Lebens verbracht hat. Er sieht die Vibrationen in blau, grün, gelb, orange, violett, rosa und rot, hört alle ihre Zwischentöne. Er sieht das Innere der Pflanzen, jede noch so kleine Ader in einem einzigen Blatt und die tiefen Wurzeln der Bäume, die sich in die lebendige Erde graben. Er spürt, wie endlos das Universum ist und wie klein dagegen das menschliche Dasein. Er weiss plötzlich, wie viel Kraft in ihm steckt und dass diese Kraft über seinen Körper hinaus in die Welt schiesst – in jeder Sekunde seines Lebens. Er sieht, wie alles zusammenhängt. Er ist zu Hause. Er hat seinen Platz gefunden – er ist endloses, strahlendes Licht. Und er weiss, dass es schon immer so gewesen ist.

Er hört die Stimme seiner Mutter seinen Namen rufen. Er öffnet die Augen – diesmal richtig. Er liegt in einem Krankenhausbett. Nur langsam kommt er zu Bewusstsein, nur zögerlich will er auf die Erde zurückkehren. Aber er ist da. Und seine Mutter umarmt ihn so fest, dass er kaum atmen kann.

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Susanne Grädel

Autor: Susanne Grädel

Susanne Antoinette Grädel, wurde am 01.08.1990 in Bern geboren und hat einen Abschluss als Fotografin HF von der F+F Schule für Kunst und Design. Susanne schreibt Gedichte und Belletristik, malt, fotografiert und filmt. Seit über zehn Jahren versucht sie, ihre komplexen Gedanken und ausufernden Gefühle mit Lyrik und Belletristik in die Aussenwelt zu tragen. In ihren Texten untersucht Susanne die Melancholie in alltäglichen, ephemeren Situationen und entdeckt das poetische Potential in abgründigen Gedanken.

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