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Best of Ostern Guest Tops by Yannick Lippuner

Text, Selektion, alles andere: Yannick Lippuner

 

Wer sucht, der findet. Besonders an Ostern, und ganz besonders in Zürich.

Analog zum Messias nageln wir uns an diesem Wochenende denn auch zünftig ans Kreuz. Ob das mit der Auferstehung am Ostermontag dann aber auch wirklich so klappt wie vorgesehen, das gilt es herauszufinden.

In diesem Sinne: Danke für’s Sterben, Buddy mit Dornenkrone. Wir feiern’s gehörig. Und zwar hier:

 

Gründonnerstag: Kauzig im Kauz

Der Kauz ist fürwahr ein Biotop der Individualisten. Egal wann, egal wie, es herrscht Liebe und Freiheit im dunklen Heim an der Ausstellungsstrasse 21. Genächtigt wird mit Sarard & Malbec, Jacques Obsone & Nebukat Nezar, Temo Sayin und Basil.

Eingrooven mit Temo Sayin darf man hier:

 

Gründonnerstag: Arche – Neuland in der Photobastei

Die Arche ist das, was sie auch schon zu vortestamentarischen Zeiten war: Fluchtort für Einzelstücke und bedrohte Spezies. Ein Sammelsurium der hellen Geister und tiefen Seelen. Es schippern unter Anderen: Kris Baha, Ryan Mathiesen, Siegwart, El Tigre Sound, Evgit Moerker, Eli Vervein, Markus Kenel, M@kossa, Tober & Tober und Somin.

Wir lauschen den Kapitänsens von Tober & Tober.

 

Gründonnerstag: Galoppierende Zuversicht Live + chaos by Mutantenstadl im Lexy

Ach Lexy. Du kannst Musik. Nicht nur anderswoige, sondern auch heimische. Galoppierende Zuversicht ist Live und echt. Und der ganze Zirkus um und mit 3000 Grad ist unsäglich lieblich. Geturnt wird zu Galoppierende Zuversicht Live, Eule:Nhaupt, Commander Love, Timboletti, Ezikiel und Playlove.

P.S.: Am Samstag feiern die Jungs mit ihrem Baby den ersten Geburtstag. Happy Birthday LEXY!

Manege frei für Timboletti:

 

Gründonnerstags-Zugabe: Kabale & Liebe am 15 Jahre Esance-Geburri im Bellevue

Stille Wasser sind tief. Und waren nicht immer so still. Obwohl in letzter Zeit nicht mehr so viel an die Öffentlichkeit dringt, ist Esance seit nunmehr 15 Jahren ein fester Bestandteil der Zürcher Nachtlandschaft. Und obendrein ein lustiger, liebenswerter, bunter Haufen guter Freunde. Kerzen ausblasen mit Kabale & Liebe, Gleichschritt, Nici Faerber, DBMM, SOAME, Visionkids, Smalltown Collective und Kapara.

Erste Glückwünsche gibt’s von den Visionkids:

 

Karfreitag: Luna City Express Live an der Panthera Ostersause in der Büx

Plattenladen plus Plattenspielladen plus Ostern plus Livesession. Was gibt das? Exakt, eine dicke, fette Party. Panthera Records lädt zur bunten Eiersuche in Zürichs Lieblingsdose und untermalt das musikalisch mit Bravour. Den Beweis treten Luna City Express (Live), Midnight Jam Group (Live), Onur Özman, Marc Fuhrmann und Niclas an, und im Salon setzen Darrien, Kurt Kienle und Tombak das Q.E.D. drunter.

Vorgefreut wird mit Luna City Express:

 

Karfreitag: Kollektiv Turmstrasse Live in der Zukunft

Dass im Tanzlokal zum meditierenden Gorilla immer gute Mukke läuft ist mittlerweile so etwas wie ein Naturgesetz. Und Naturgesetze gelten bekanntlich immer. Am Osterwochenende bestätigt sich das abermals. Am Freitag darf (und soll) im Discokugelmuseum ordentlich zu Kollektiv Turmstrasse (Live), Patrischa und Barbir abgetanzt werden.

Erste Leckereien gibts vom Kollektiv höchstselbst:

 

Karsamstag bis Bitterdienstag: Eulberg, Babicz, Tresher, Top und, und, und, bei Babette

Der längste Rave am Osterwochenende geht heuer wohl bei Babette an der Langstrasse über den Floor. Ein kaum enden wollender Strom an nationalen und internationalen Grossvertonern drückt sich über 50 Stunden die Regler in die Hände und wer am Dienstag noch steht, der hat am Mittwoch besser frei. Für den Hörnerv gibt’s selektiv und nicht chronologisch: Dominik Eulberg, Robert Babicz, Gregor Tresher, Jay Lumen, Emmanuel Top, Fred Hush, Matt Sassari und eine ganze Armada Züri-DJs.

Anlauf holen MUSS man hier mit Eulbergs zeitloser Variation zu Rone’s “Parade”.

https://soundcloud.com/sebastienbelle/rone-parade-dominik-eulberg

 

Karsamstag: Mano Le Tough bis einer heult in der Zukunft

Zukunftsmusik die Zweite am Osterwochenende. Aber Hallo. Mano Le Tough ist nicht nur eine Hitmaschine sondergleichen, sondern auch noch eine die’s tatsächlich verdient hat. Ausnahmekünstler ist hier nur das Präfix zum Präfix. Und die Zukunft hat ihn.

Die. ganze. verdammte. Nacht. lang.

Ich habe hier zwar keine andere Wahl, die brauche ich aber auch nicht. Mano-Meisterwerk:

 

Karsamstag: Faffing Horses – Extraordinarium #3 im K to the L to the AUS

Spätestens seit die Verrückten von Faffing Horses für “The Fluff” das gesamte Haus von Klaus mit Plüschtieren vollgestopft haben, gehören deren Raves in jeden gepflegten Tanzplaner. Und die Casa Claus ja sowieso. Mehr braucht man dazu eigentlich nicht sagen. Styro2000, Hokus Pokus, Sir van Diva Kitten, Jepia (live), Brummelbäri, Atomarer Frühling und Alte Kommode machen Mukke. Das Prozedere ist glaubs hinlänglich bekannt.

Wir spielen was von Sir van Diva Kitten:

 

Ostersonntag: Eierschaukeln mit Katermukke im Hive

Logo. Mal ganz abgesehen davon, dass im Bienenstock so gut wie immer die Decke brennt ist das was heuer an der Eierschauklete so hinter den Tellern steht schlicht unglaublich. Katermukke entsendet eine Sturmtruppe der Extraklasse: Dirty Doering, Madmotormiquel, Britta Arnold, Marcus Meinhardt, Jake the Rapper, alle da. Zuzüglich der nicht minder talentierten Hive-Residents.

Das erste Ei schaukelt Marcus Meinhardt:

 

Ostersonntag: RUND de Nuit im Klaus

Auch Klaus darf zweimal. Die letzte RUND-Tages-Sause im Klaus wurde ungünstigerweise von einem unschönen Rohrbruch begleitet. Am Ostersonntag machen sie’s in der Nacht und hoffen, dass der nasse Boden diesmal nur von ausgeschütteten Drinks kommt. Für weitere Pfützen sorgen De Posada, Juen & Bach, Natch, Ruben Coslada und Workinprogress.

Anfeuchten gerne mit Natch:

https://soundcloud.com/natchporres/rund-matinee-klaus-3-12-16

 

Spezial-Ehren-Superhelden-Empfehlung: Pfarrer Sieber Pfuusbus-Benefiz-Rave am Sonntag in der Büx

Der schrullige Pfarrer Sieber lebt jetzt schon mindestens 174 Jahre und hat jedes einzelne davon seinen Mitmenschen gewidmet. Und das ohne Wenn und Aber. Und die Büxianer sind einfach Philanthropen. Punkt. Schon wieder was für den guten Zweck und schon wieder mit superviel Zürch-Support und schon wieder mit gespendeten Gagen. Und das ohne Wenn und Aber. Für den Pfuusbus. Für die, die’s nicht so toll haben wie wir. Für…ach, FUCK IT, geht da einfach hin und bechert ordentlich. Ich find’ das sowas von geil. So.

Und d Musig chunt vo The Mighty Roots. Danke Pfarrer Sieber!

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Autor: Alex Flach

Alex Flach (*1971) erblickte das Licht in der Klinik Bethanien in Zürich. Nach langen Jahren des Herumeierns bei Versicherungen und nach Erreichen der Bachelor-Würde in Ökonomie, kam er zum Schluss, dass ihm seine Freizeitgestaltung besser gefällt als der Arbeitsalltag und er beschloss, dass es eine feine Idee sei, seine Hobbys Schreiben und Clubbing zu kombinieren. Nachdem er einige Jahre für Medien wie das Forecast Magazin, das 20minuten, den Blick am Abend und natürlich KULT übers Ausgehen geschrieben hatte, erkannte er, dass Clubs bezüglich Medien zumeist ähnlich grosses Talent an den Tag legen, wie Erdferkel bezüglich Quantenmechanik - und dies obschon viele von ihnen ein Programm bieten, das eine regelmässige und umfangreiche Berichterstattung verdient.

Heute betreut Alex die Medienarbeit diverser führender Clubs in der deutschen Schweiz, darunter führende Locations wie das Hive (Zürich), der Nordstern (Basel), das Rok (Luzern), die Zukunft (Zürich) oder der Hinterhof (Basel). Zudem schreibt er im Tages Anzeiger eine wöchentliche Nightlife-Kolumne, ist wöchentlich Studiogast in der Sendung Friday Night von Jonas Wirz auf Radio 24, ist Chefredaktor der Drinks Schweiz, des offiziellen Organs der Schweizer Barkeeper Union, betreut seit Anbeginn die Kommunikation des tonhalleLATE-Projekts der Tonhalle-Gesellschaft Zürich und bildet neuerdings, und zusammen mit Marc Blickenstorfer, Zürich Tourismus-Exponenten in Sachen Nachtleben aus.

Kurzum: Seine Couch und sein Schreibtisch stehen exakt auf der Schnittstelle zwischen dem Schweizer Nachtleben und der Öffentlichkeit. Dass er bisweilen zum über die Stränge schlagenden Berserker werden kann, wenn die von ihm so geliebte Nachtkultur (selbstverständlich völlig zu Unrecht) angepöbelt wird, versteht sich da von selbst.

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Foto von 2002 beweist: Giftgas in Assads Schlafzimmer gefunden. (Die Woche 14/2017)

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