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merry k-mas to us

Mit Grippeviren und Aspirin im Gepäck machte ich mich auf zum Kult-Weihnachtsessen. Nie hätt ich erwartet, da tatsächlich die ganze Crew vorzufinden. Aber so war’s, altbekannte, sehr altbekannte und einige neue Gesichter, und meinen Vater, der strahlte wie ich am Weihnachtsmorgen.

Henrik fehlte. Der war in Spanien am Töffahren. Mann, Henrik!

Bei den Kulttreffen freu ich mich jeweils alle zu sehen. Yonni sah super aus, so als frisch gebackene Autorin. Hurra, Yonni! Als Letzte traf Vanessa ein, sie verpasste die Lagerfeuer-Rede vor dem Restaurant. Gopf, Vanessa!

Nach einigen Drinks wurden wir zum Tisch geführt, was bei +-16 Menschen – die nebenbei bemerkt unterschiedlicher nicht sein könnten – heikel werden kann. Mann möchte schliesslich die Richtigen um sich rum haben, um den Abend mit ungezwungenen Gesprächen geniessen zu können.

Vorsichtshalber setzte ich mich neben den Papa, denn, wenn schon Kuhn-Meitli, dann richtig. Mir gegenüber sass Dominik. Jee, Dominik!

Das Essen war echt ausgezeichnet, und dank Dominik war meine Abendunterhaltung ebenso gelungen. Wie schön es war, wieder einmal ein Gespräch führen zu können, in dem ich nicht krampfhaft versuchen musste, eine Meinung zu formen und richtig zu formulieren, eine angeregte Diskussion zu führen und so intelligent wie nur möglich zu wirken – wisst ihr was ich meine? Hug und ich tauschten uns aus über unser Leben, unsere Beziehungen, Klischees und Nichtigkeiten. Echt super. Danke, Dominik.

Rechts  von ihm sass Vanessa. Sie schreibt nicht mehr viel, wie ich auch, wir sind halt momentan schön im Reinen mit uns und der Welt, drum fehlt die Inspiration. High-five, Vanessa! Ich mag sie super gerne. Die Kultküken müssen zusammenhalten.

Der Rest der Truppe ist auch sehr geil. Wie gesagt, unterschiedlicher könnten wir kaum sein, und verbände uns Kult nicht, hätten wir wohl nichts miteinander zu tun. Aber Kult verbindet uns, und so sassen wir alle gemeinsam in der Blauen Ente, assen, tranken, vermissten den Henrik bitz, diskutierten, liebten, genossen.

Auf uns.

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Autor: Angela Kuhn

Angela Kuhn (*1994). Im Herzen Stadtzürcherin. Auf dem Papier aus Winterthur. Ein wenig noch aus Sizilien. Und ein wenig aus der Rioja. 19 Jahre alt und erfahren, in den Augen der Geschwister. 19 Jahre jung und ahnungslos, in den Augen der Welt. Schreibt immer mehr, aber noch zu wenig. Spricht immer weniger, aber noch zu viel. Weiss nicht mehr woher, weiss noch nicht wohin. Fragt sich, wie die Welt hinter Schulbüchern aussieht - vielleicht glitzert sie. Mag alles Glitzernde. Und Kaffee. Ist ein Sommermensch. Und Ästhetin. An Weihnachten Christkind. Singt ein wenig. Spielt Gitarre. Und Schlagzeug. Und Uno. Nichts davon wirklich schlecht, nichts davon wirklich gut. Nicht religiös, weil noch keine für sie glaubhafte Religion erfunden worden ist. Bleibt Weltoffen. Setzt auf die Zukunft.

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KULT X-Mas Special

KULT Weihnachtsessen in der blauen Ente: Ich kam etwas später aber ich kam.