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Generation easyjet gegen irgendwas mit Klima. (Die Woche 5/2019)

Massenauflauf. Die Generation easyjet demonstriert europaweit gegen irgendwas mit Klima, die Generation Pannenweste gegen irgendwas, währenddem die Generation Waldschrat im Hambacher Forst mit Molotowcocktails ihre Baumhütten jetzt höchstselbst abfackelt.

INF-Vertrag. Trump und Putin zeigen sich wieder ihre mittelgrossen Raketen.

Vorbildlich. Der für alles zuständige deutsche Minister Heiko Maas fordert (!) am öffentlich-rechtlichen Meinungsfarbfernseh eine weltweite Abrüstungsinitiative; das Vorzeigeland Deutschland sei schon mal mit gutem Beispiel vorangegangen.

Expertenmeinung. An dem Desaster in Venezuela ist alles schuld, bloss nicht der abermals grandios gescheiterte Sozialnationalismus.

Gerechtigkeitslücke. Um ein Zeichen zu setzen, verleiht das Emirat Dubai den neu geschaffenen Gender-Balance-Preis erstmals an vier Männer.

Femokratie. Parteien müssen bei Wahlen in Brandenburg künftig gleich viele unfähige Frauen wie überforderte Männer aufstellen; LGBT-Bewegung fordert Parität auch für L, G, B und T.

Apokalyptisch. Wie Astronomen in Nijmegen beobachten, sendet das gigantische Schwarze Loch im Zentrum unserer Milchstrasse einen Materienstrahl direkt in Richtung Erde; Ursache für die grassierende Glutenunverträglichkeit?

Ausgegraben. In Südafrika entdecken Archäologen dank Lasertechnologie eine grosse bislang verschollene Stadt; handelt es sich um Bielefeld?

Sauber. Im Gottesstaat Iran macht sich künftig strafbar, wer mit seinem Hund Gassi geht; man sei hier schliesslich nicht im bekackten Wien.

Und nun zum Sport. Der Schweizer Fabian Bösch, wer immer das sein mag, wird in Park City, wo immer das sein mag, Weltmeister in der Disziplin Big-Air, was immer das sein mag.

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Reinhold Weber

Autor: Reinhold Weber

Reklamiker und Texter aus und in Züri, nachdem er gefühlte 20-mal umgezogen ist, u.a. nach Berlin, Düsseldorf, Frankfurt und Wien.

Reduzierte den Smart to the max, machte Media-Markt weniger blöd und blieb beim Tages-Anzeiger dran. Ist Namensgeber und Mitgründer von Blue Balls Music, die das „Blue Balls Festival“ in Luzern veranstaltet.

Verbringt seine Tage völlig unkorrekt und ausgegrenzt als partei- und konfessionsloser, heterosexueller Raucher/Fleischfresser/Nichtjogger/Oekosparlampenhasser. Spielt auf seiner alten Fender Stratocaster zu allem Übel auch noch am liebsten Negermusik.

Mag Texaner wie Billy Gibbons und Kinky Friedman. Ob die allerdings ihn mögen, ist glücklicherweise unbekannt.

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